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Das Morgen-Update

Weißer Start in den Frühling, Warnstreiks beim Nahverkehr und Verkehrschaos auf der Autobahn

NRW Unbeeindruckt vom kalendarischen Frühlingsanfang zeigt sich immer noch das Wetter. In Teilen des Landes gab es am Morgen sogar Neuschnee. In Kombination mit den Warnstreiks, die weite Teile des öffentlichen Nahverkehrs heute lahmlegen, führte das zum Chaos im Berufsverkehr. Besonders auf der A40.

Das Wetter:

Zu Beginn des Tages ist es stark bewölkt und zum Teil kann auch Schnee oder Schneeregen fallen. Glatteis ist nicht ausgeschlossen. Mit 4 bis 8 Grad wird es dennoch etwas wärmer.

Der Verkehr

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Zwei Männer sind am Montagabend in Remscheid mit ihrem Auto in ein anderes Fahrzeug gekracht und nach dem Unfall zu Fuß geflohen. Eine 25 Jahre alte Frau war gerade dabei, ihren Wagen zu wenden, als ein Auto mit überhöhter Geschwindigkeit in ihre Fahrerseite krachte. Die 25-Jährige musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Das zurückgelassene Auto wurde von der Polizei beschlagnahmt. Es war nicht zugelassen und mit gefälschten Kennzeichen versehen. Die Ermittlungen führten zu einem 67-jährigen Mann, der aber laut eigenen Angaben das Auto nicht gefahren hatte. Weil er Alkohol getrunken hatte, musste er dennoch eine Blutprobe abgeben. Die Ermittlungen dauern an.
  • Wegen angebrannten Essens hat ein Großaufgebot der Feuerwehr in Mönchengladbach einen Hund aus einer Wohnung retten müssen. Der Mieter habe am Montag gerade gekocht und die Wohnung einen Moment verlassen - doch dann sei die Tür hinter ihm zugefallen, berichteten die Retter. Die Tür ging nicht mehr auf, dafür gellte drinnen der Rauchmelder. Der Mann wählte die 112. Die Feuerwehr teilte weiter weit: „In der mittlerweile verrauchten Wohnung befand sich noch ein Hund. Die eintreffenden Einsatzkräfte konnten die Türe schnell öffnen und den Hund unversehrt in Sicherheit bringen.“
  • Schwere Stürme und Tornados haben am späten Abend den Südosten der USA erfasst und dort zum Teil größere Verwüstungen angerichtet. Die schwersten Schäden wurden aus dem US-Staat Alabama gemeldet. Zahlreiche Menschen seien verletzt worden. Tausende von Haushalten sind ohne Stromversorgung.

Das wird heute spannend oder wichtig:

Die Gewerkschaft Verdi hat für heute zu Warnstreiks in zahlreichen Städten in Nordrhein-Westfalen aufgerufen. Schwerpunkt des Streiks ist das Ruhrgebiet. In Essen, Dortmund, Bochum, Duisburg oder Bielefeld fahren weder städtische Busse noch Bahnen. Die Arbeitsniederlegung betrifft nicht nur den öffentlichen Nahverkehr, sondern auch Kitas, die Müllabfuhr oder Bürgerämter.

Verdi-Streik geht am Mittwoch weiter

Viele Städte in NRW von Warnstreiks betroffen

NRW Keine Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen: In vielen Städten des Ruhrgebiets mussten Arbeitnehmer wegen des Streiks im Öffentlichen Dienst Umwege oder Staus in Kauf nehmen, um ins Büro oder den Betrieb zu kommen. Die A40 war regelrecht dicht. Am Mittwoch sind wieder viele Städte in der Region betroffen. mehr...

In Nordrhein-Westfalen lässt sich das Wetter heute vom kalendarischen Frühlingsanfang kaum beeindrucken. In Teilen des Landes wie etwa in Bochum und Mönchengladbach setzte am Morgen einmal mehr Schneefall ein, wie die Polizeidienststellen berichteten. Im Laufe des Vormittags könne es auch weiter südlich schneien und glatt werden, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Morgen in Offenbach mit.

  • Der Brexit beschäftigt heute den EU-Ministerrat in Brüssel. Die 27 bleibenden EU-Staaten beraten über die langfristigen Beziehungen zu Großbritannien nach dem EU-Austritt und einer Übergangsphase bis 2021. Vor der Runde der 27 bereiten die zuständigen Minister aller EU-Länder gemeinsam den EU-Gipfel vor, zu dem Bundeskanzlerin Angela Merkel und die übrigen Staats- und Regierungschefs am Donnerstag nach Brüssel kommen.
  • Das Ringen um Ausnahmeregelungen bei neuen US-Einfuhrzöllen für Stahl und Aluminium geht auch heute weiter. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will seine Gespräche in Washington fortsetzen und am Abend ein Statement abgeben. Zusätzlich wird EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström in Washington erwartet.
  • Zum Abschluss seiner 16-tägigen Jahrestagung will der chinesische Volkskongress heute in Peking noch das Aufsichtsgesetz für die neue Super-Überwachungsbehörde annehmen. Die neue Aufsichtskommission wird unabhängig von der Justiz mit weitreichenden Vollmachten gegen Korruption, Dienstvergehen und eine allzu lockere Umsetzung politischer Vorgaben im Staatsapparat vorgehen.
  • Im Prozess gegen einen Lastwagenfahrer wegen des illegalen Einschleusens von 51 Flüchtlingen wird heute vor dem Amtsgericht Frankfurt (Oder) das Urteil erwartet. Zuvor sollen Anklage und Verteidigung zunächst noch plädieren. Der 46-jährige Angeklagte hatte in dem Verfahren gestanden, 50 Iraker und einen Syrer illegal nach Deutschland gebracht zu haben.
  • In einer nächtlichen Übung auf dem Frankfurter Hauptbahnhof trainieren Bundespolizei, Frankfurter Polizei und Feuerwehr heute Abend den Einsatz im Fall eines Terroranschlags. Bei der Übung mit mehreren Terror-Szenarien sind auch zahlreiche Statisten dabei, die Verletzte spielen. Während der Übung, die bis zum Mittwochmorgen dauert, wird der nördliche Teil des Bahnhofs mit Sichtschutzwänden vom laufenden Bahnbetrieb abgetrennt. Züge und S-Bahnen werden von den für die Übung benötigten Gleisen verlegt.
  • Wer einen Flug bucht und dann wieder storniert, bekommt oft nur einen kleinen Teil des Geldes zurück. Zwei Kunden der Lufthansa wollten das nicht hinnehmen und klagten. Vor dem Amtsgericht und dem Landgericht in Köln scheiterten sie allerdings mit ihrer Forderung nach Rückerstattung. Heute verhandelt der Bundesgerichtshof über den Fall.
  • Sieben Jahre nach der folgenschwersten Havarie auf dem Rhein fällt heute ein Urteil in einem seit Jahren währenden Klageverfahren. Das Oberlandesgericht Köln will darüber entscheiden, ob das Unglück mit zwei Toten allein von dem Säuretanker „Waldhof“ verursacht wurde oder auch noch von einem anderen Schiff.
  • Im Prozess gegen einen Angeklagten, der eine Frau in Köln in Richtung einer einfahrenden U-Bahn gestoßen haben soll, werden heute die Plädoyers und das Urteil erwartet. Der 26-Jährige steht wegen versuchten Mordes vor dem Kölner Landgericht.
  • Ein Taxifahrer in Nordrhein-Westfalen soll seine geistig behinderten Fahrgäste sexuell missbraucht haben. Der 63-Jährige war laut Anklage jahrelang für die Fahrten der Behinderten zu ihrer Arbeitsstelle zuständig. Heute muss der Mann sich vor dem Düsseldorfer Amtsgericht verantworten - wegen sexuellen Missbrauchs widerstandsunfähiger Menschen.
  • Mehr als vier Monate nach dem letzten Länderspiel kann Bundestrainer Joachim Löw mit der Fußball-Nationalmannschaft heute endlich in das WM-Jahr starten. 26 Spieler hat Löw für die hochkarätigen Testspiele gegen Spanien und Brasilien nominiert.
  • Die Basketballer des FC Bayern München wollen heute einen großen Schritt in Richtung Endspiel des Eurocups machen. Der deutsche Erstliga-Spitzenreiter gastiert in der Türkei bei Darussafaka Istanbul und kann den ersten von zwei nötigen Siegen zum Weiterkommen einfahren.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.


Heute vor...


70 Jahren verlässt der Vertreter der Sowjetunion, W. Sokolowski, den Alliierten Kontrollrat und besiegelt damit das Ende der Viermächteverwaltung und die Spaltung Deutschlands.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Ab heute ist Frühling! Zumindest wenn man in den Kalender schaut. Das Wetter lässt jedenfalls noch keine Frühlingsgefühle aufkommen. Viele Twitterer nehmen es immerhin mit Humor.

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