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Weißer Tee ist idealer Begleiter leichter Speisen

Hamburg (dpa/tmn) Es muss nicht immer ein Weißwein sein - auch Weißer Tee eignet sich als Begleitgetränk zum Essen. Ein feines, süß-liebliches Aroma zeichnet ihn aus - und sein meist hoher Preis.

Denn Weißer Tee zählt zu den edelsten Teesorten der Welt. Als Begleiter passe er «nicht gerade zu Wild, aber zu leichten asiatischen Gerichten, Fisch und Geflügel», sagt Monika Beutgen, Geschäftsführerin des Deutschen Teeverbandes in Hamburg. Zu haben ist er lose und in Beuteln.

Ursprünglich stammt der Weiße Tee aus der chinesischen Bergregion Fujian. Schon im 11. Jahrhundert vor Christus soll sein Aroma die Kaiser von China beeindruckt haben: Die kostbaren Teeblätter galten als unverzichtbare Zutat für einen Unsterblichkeitstrank. Seinen Namen verdankt das Getränk dem silbrigen, seidenartigen Flaum, der die Knospen des Teestrauchs umgibt, erläutert Beutgen. Daher werde er auch «Silbernadel» oder «Weiße Pfingstrose» genannt.

Gepflückt wird entweder nur die ungeöffnete Blattknospe des Teestrauchs oder die Blattknospe mit einem oder mit zwei Blättern - je nach Herkunft und Philosophie, aber immer einzeln und per Hand. Zum Lufttrocknen bei schwachem Tageslicht kommt die Ernte gleich auf Trockengestelle - im Gegensatz zu Schwarztee, der erst noch gewelkt und später fermentiert wird.

Anschließend werden die Blattknospen in großen Körben kurz erhitzt und nochmals an der Luft getrocknet. Rund 30 000 Knospen ergeben ein Kilogramm Weißen Tee. Inzwischen wird er nicht mehr nur in Fujian hergestellt, sondern auch in anderen chinesischen Provinzen. «Und», sagt Beutgen, «hervorragende Sorten gibt es auch von klassischen Schwarztee-Produzenten wie Darjeeling und Sri Lanka.»

Deutscher Teeverband e.V.: www.tea-up-your-life.de

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