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Weitere Häuser in Kalifornien gehen in Flammen auf

San Francisco (dpa) Starke Winde und extreme Trockenheit machen der Feuerwehr in Nordkalifornien zu schaffen. Die Zahl der Toten bei den verheerenden Buschbränden ist auf 38 gestiegen.

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Die Ruinen einer völlig zerstörten, ehemals teuren Wohngegend in Santa Rosa auf einer Luftaufnahme. Foto: Marcio Jose Sanchez

Warten auf Nachrichten: Moni Armstrong und ihr Ehemann Will hören auf ihrem Handy einer Live-Pressekonferenz zu: Wie sie später erfahren, ist ihr Haus von den Flammen zerstört worden. Foto: Randall Benton

Nach der Feuerwalze: Ein ausgebranntes Auto in einem von den Waldbränden zerstörten Wohnwagen-Park im kalifornischen Santa Rosa. Foto: Jae C. Hong

Nur noch Kamine sind von einem Wohnviertel im kalifornischen Santa Rosa übrig geblieben. Foto: Jae C. Hong

Die Gewalt des Feuers zeigt sich auf dieser Luftaufnahme. Vom Wohngebiet "Coffey Park" in Santa Rosa sind nur noch wenige Häuser übrig. Foto: Hector Amezcua/Sacramento Bee

Vollständig ausgebrannte Fahrzeuge in der Ortschaft Santa Rosa. Foto: Kate Karwan Burgess

Ein Löschflugzeug lässt in Geyserville Löschmittel über einem Waldbrand ab. Foto: Kent Porter/The Press Democrat

Ein vom Feuer zerstörtes Haus und ein ausgebranntes Auto im kalifornischen Napa. Foto: Randy Pench, Sacramento Bee

Die Schreckensnachrichten aus Nordkalifornien reißen nicht ab: Eine Woche nach Ausbruch der verheerenden Buschbrände fachten starke Winde die Flammen weiter an. Am Rande des Winzerortes Sonoma standen ganze Hügel in Flammen, noch mehr Häuser brannten ab.

Zuvor hatten die Behörden die Zahl der zerstörten Gebäude bei den jüngsten Bränden in dem Westküstenstaat mit mehr als 5700 beziffert.

Die Zahl der Toten ist mittlerweile auf 38 gestiegen. Die Behörden rechnen mit weiteren Opfern. In Sonoma County, einem der am stärksten betroffenen Landkreise, waren zeitweise mehr als 400 Menschen vermisst. Am Samstag teilte die Polizei mit, dass nun noch 223 Menschen von ihren Familien gesucht würden. Die chaotischen Verhältnisse mit abgesperrten Straßen und Gebieten ohne Telefonnetz erschweren die Suche nach Angehörigen.

Der kalifornische Gouverneur Jerry Brown sprach am Samstag von einer der "größten Tragödie", die Kalifornien je erlebt habe. Zusammen mit der Senatorin des Bundesstaats Kalifornien, Dianne Feinstein, besuchte er das Katastrophengebiet. Dies seien die schlimmste Brände zu ihren Lebzeiten, sagte die 84-jährige Demokratin. Sie würde sich in Washington für noch mehr finanzielle Hilfe stark machen, betonte Feinstein.

Mehr als zehntausend Feuerwehrleute und Helfer sind in den Brandgebieten im Einsatz. Gouverneur Brown hatte zuvor erklärt, die Bekämpfung der Flammen und der Wiederaufbau der Region werde den Bundesstaat viele Milliarden Dollar kosten. Die wirtschaftlichen Schäden in dem berühmten Weinanbaugebiet sind noch gar nicht absehbar.

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CNN-Bericht

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Sonoma County Mandatory Evacuations

Tubbs-Feuer

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