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Zugunglück von Bad Aibling

Weitere Opfer schweben in Lebensgefahr

Bad Aibling Nach der Zugkatastrophe von Bad Aibling schweben weitere Opfer in akuter Lebensgefahr. "Es ist leider so, dass einige in einem kritischen Zustand sind", sagte eine Polizeisprecherin.

Weitere Opfer schweben in Lebensgefahr

Blick auf die Unfallstelle in Bad Aibling. Foto: Peter Kneffel

Es stehe zu befürchten, dass nach dem elften Todesopfer vom Vortag noch weitere Menschen den Kampf um ihr Leben verlören.

Die Aufräumarbeiten in Bad Aibling sind einen großen Schritt vorangekommen. "Die zwei Triebwagen sind jetzt voneinander getrennt, die rollfähigen Zugteile werden langsam abtransportiert", sagte eine Sprecherin. "Heute wird es bis in den Abend hinein gehen, Kleinteile werden voraussichtlich morgen noch geborgen." Nach der Instandsetzung von Gleisen und Oberleitungen werde es dann noch eine Testfahrt geben, bevor die Strecke in einigen Tagen wieder freigegeben werden könne.

Ursachen-Suche läuft weiter

Unterdessen läuft die Suche nach der Ursache weiter. "Wir brauchen noch mehr Puzzleteile, um das gesamte Bild sehen zu können", sagte die Polizeisprecherin. Es sei noch nicht ausgemacht, ob es sich um menschliches oder technisches Versagen handele. "Da können auch mehrere Sachen zusammenspielen", ergänzte die Sprecherin. Eine andere zuverlässige Quelle hatte der Deutschen Presse-Agentur bereits am Dienstag "menschliches Versagen" als Ursache genannt.

Bad Aibling Bei dem schwersten Zugunglück in Bayern seit gut 40 Jahren sind am Dienstag im oberbayerischen Bad Aibling zehn Menschen ums Leben gekommen. Zwei Personenzüge krachten frontal ineinander. Die Ursache der Kollision ist weiter unklar - menschliches Versagen nicht ausgeschlossen.mehr...

Am Dienstagmorgen waren auf der eingleisigen Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim zwei Züge ungebremst aufeinander gerast. Elf Menschen starben, Dutzende wurden zum Teil schwer verletzt.

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