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Weiterhin viele Grippe-Patienten in Krankenhäusern

Düsseldorf. Die Grippe ist noch da, auch wenn die Zahl der Neuerkrankungen langsam zurückgeht. Krankenhäuser müssen Ausfälle durch erkrankte Schwestern wegstecken. Überstunden und verschobene OPs waren die Folge.

Weiterhin viele Grippe-Patienten in Krankenhäusern

Eine Frau putzt sich ihre Nase. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv

Die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen behandeln immer noch viele stationäre Grippepatienten. „Das ist noch nicht durch“, sagte Lothar Kratz, Sprecher der NRW-Krankenhausgesellschaft der Deutschen Presse-Agentur. Einige der 348 Kliniken in NRW seien immer noch doppelt betroffen: zum einen durch eine große Zahl von Grippe-Patienten, zum anderen wegen Erkrankungen bei Pflegern und Ärzten. „So eine Situation mit so vielen Patienten und erkrankten Mitarbeitern hatten wir noch nie“, sagte er. Anfang März hatte die Gesellschaft angesichts ungewöhnlich vieler Grippefälle vor einem Erreichen der Belastungsgrenze an Krankenhäusern gewarnt.

Nach Angaben des Landeszentrums für Gesundheit geht die Zahl der Influenza-Neuerkrankungen in NRW langsam zurück. Eine Entwarnung sei das aber nicht, und es sei weiter wichtig, etwa auf die Händehygiene zu achten, sagte Mirko Kösterke, Sprecher des Landeszentrums. „Das Influenza-Virus ist immer noch nicht weg“. Bis Ende der 11. Kalenderwoche waren in Nordrhein-Westfalen über 27 000 nachweislich Erkrankte gemeldet. Mehr als ein Drittel wurde in Krankenhäusern behandelt. Die Meldungen beziehen sich auf die gesamte Saison seit Herbst 2017.

Wegen der Personalengpässe hätten auch Operationen verschoben werden müssen, sagte der Sprecher der Krankenhausgesellschaft. Gesunde Mitarbeiter hätten Überstunden gemacht. Übergangsweise hätten Patienten in Betten auf Gängen versorgt werden müssen. Insgesamt sei die Versorgung nicht gefährdet gewesen. „Die Erfahrungen aus der Grippewelle zeigen, dass es sinnvoll ist, Reserve-Kapazitäten zu haben“, sagte Kratz.

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