Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Weniger Erwerbslose im Mai sorgen für einstellige Quote

Aufschwung am Arbeitsmarkt

Die Arbeitsagentur hat im Mai rangeklotzt. Das zeigt sich an zwei Zahlen: Es gibt auf der einen Seite weniger Stellenangebote als noch im April. Und es gibt vor allem weniger Arbeitslose.

BOCHUM

von Von Benedikt Reichel

, 31.05.2012
Weniger Erwerbslose im Mai sorgen für einstellige Quote

Um 500 Bochumer ist die Arbeitslosenzahl im Mai gesunken.

Um 500 Bochumer ist die Arbeitslosenzahl gesunken. Damit wird die Quote wieder in den einstelligen Bereich auf 9,8 Prozent gedrückt. „Für den Mai ist das ein gutes Ergebnis“, sagt Agenturchef Udo Glantschnig und spricht von einer Frühjahrsbelebung. Dabei ist doch fast schon Sommer. Die vergangenen Monate seien eher zäh gewesen und von wenig Bewegung auf dem Arbeitsmarkt gezeichnet. „Jetzt sind wird guter Dinge“, so Glantschnig.

Er verspürt einen Aufschwung, der sich auch darin zeigt, dass die Zahl der Langzeitarbeitslosen leicht zurück gegangen ist. Sie liegt allerdings deutlich über dem Vorjahreswert. Zuletzt hatte es im März einen deutlichen Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit gegeben. Dieser drückt noch immer auf die Statistik. Neben der Arbeitslosigkeit zeigt sich auch, dass die Zahl der Unterbeschäftigung rückläufig ist. Darin werden alle Arbeitssuchenden erfasst – unabhängig, ob sie grade in Fortbildungen sind oder einen Ein-Euro-Job haben. Hier liegt die Quote bei 12,6 Prozent und gleicht sich damit immer weiter der ausgewiesenen Arbeitslosigkeit an. „Für die von Arbeitslosigkeit betroffenen Schlecker-Mitarbeiterinnen gibt es weiterhin intensive Aktivitäten“, betont Glantschnig. Es sei zwar bisher noch nicht gelungen alle ehemaligen Angestellten der Drogeriekette wieder in „Lohn und Arbeit“ zu bringen, „aber wir setzen alles daran, dass wir innerhalb der nächsten Wochen für alle Beteiligten die richtige Lösung haben“, so Glantschnig. Diese Lösung kann aber seiner Meinung nach zunächst auch eine Qualifizierungsmaßnahme sein