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Weniger Feinstaub im Rheinischen Braunkohlerevier

Düsseldorf. Die Feinstaubbelastung im Rheinischen Braunkohlerevier hat nach Angaben des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums abgenommen. Die gemessene Belastung liegt demnach seit Jahren unter den Grenzwerten. Die Luftqualität habe sich in Bezug auf den Feinstaub deutlich verbessert, heißt es in einem Bericht von Umweltministerin Christina Schulze Föcking (CDU), der am Mittwoch auf der Tagesordnung des Fachausschusses im Düsseldorfer Landtag stand. Bewährt habe sich im Tagebaubetrieb neben vielen anderen Maßnahmen besonders der Einsatz von Wasser zur Bindung von Staubpartikeln.

Feinstaub kann in die Lunge eingeatmet werden. Zu den gesundheitlichen Folgen zählen Atemwegserkrankungen sowie Herz- und Kreislauferkrankungen.

Überschreitungen der Grenzwerte im Jahresmittel habe es seit Beginn der regelmäßigen Messungen im Jahr 2004 im Rheinischen Revier nicht mehr gegeben. Überschreitungen an jährlich 35 Tagen im Jahr seien zuletzt 2011 in Niederzier am Tagebau Hambach gemessen worden. Neuere Erkenntnisse belegten, dass der lokale Feinstaubanteil aus den Tagebauen an einer Messstation von 25 auf 11 Prozent gesunken sei.

Nachdem im Rheinischen Revier die seit 2005 geltenden EU-Grenzwerte für Feinstaub immer wieder überschritten worden waren, wurden Aktions- und Luftreinhaltepläne aufgestellt.

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