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Weniger unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Im vergangenen Jahr sind deutlich weniger Kinder und Jugendliche ohne Begleitung ihrer Eltern aus dem Ausland nach Nordrhein-Westfalen gekommen. Ihre Zahl sank 2017 auf 5333 Fälle, wie das Statistische Landesamt am Montag in Düsseldorf mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatten die Jugendämter noch 11 448 unbegleitete Minderjährige aus dem Ausland in ihre Obhut genommen.

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Düsseldorf

, 02.07.2018
Weniger unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Der Schriftzug "Jugendamt" ist auf einem Schild zu lesen. Foto: Arno Burgi/Archiv

Als eine Konsequenz ging die Zahl der Inobhutnahmen durch die Jugendämter in NRW insgesamt zurück. Für 2017 weist die Statistik 15 835 sogenannte Schutzmaßnahmen aus, was einem Rückgang von 28,6 Prozent entspricht.

Etwa ein Drittel der Maßnahmen betrafen unbegleitete Kinder und Jugendliche aus dem Ausland. Zudem griffen die Jugendämter bei 4188 Fällen ein, in denen Eltern oder ein Elternteil überfordert waren. Ein häufiger Grund für Inobhutnahmen waren zudem Beziehungsprobleme der Eltern (1308).

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