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Wenn Rousseau getwittert hätte...

Berlin (dpa) Jean-Jacques Rousseau sei «ein unglaublich begabter Rhetoriker» gewesen, sagt der Frankfurter Politikwissenschaftler Iring Fetscher mit Blick auf den 300. Geburtstag des Philosophen. «Er konnte die Leute faszinieren mit seinen Formulierungen.» Hier eine Auswahl von Zitaten aus seinen Werken und Briefen - im knappen Twitter-Format von maximal 140 Zeichen.

«Der Mensch ist frei geboren, und liegt doch überall in Ketten.» (Contrat Social)

«Ich glaube dargelegt zu haben, dass der Mensch von Natur aus gut ist.» (Discours sur l'origine et les fondements de l'inégalité parmi les hommes)

«Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt.» (Émile)

«Die Familie ist die älteste aller Gemeinschaften und die einzige natürliche.» (Contrat Social)

«Eine echte Demokratie hat es nie gegeben und wird es auch niemals geben.» (Contrat Social)

«Der Gehorsam gegen das Gesetz, das man sich selber vorgeschrieben hat, ist Freiheit.» (Contrat Social)

«Das Geld, das man besitzt, ist das Instrument der Freiheit; dasjenige, dem man nachjagt, ist das Instrument der Knechtschaft.» (Confessions)

«Der Stand der Reichen ist es, der dem meinen das Brot für seine Kinder stiehlt.» (Briefe)

«Ich ziehe eine freimütige Kühnheit vor, die um der guten Sache willen zuweilen das alberne Joch des Anstandes abschüttelt.» (Briefe)

«Ein Kind macht die ernsthaftesten Sachen, indem es spielt.» (Émile)

«Es gibt eine gewisse Eintracht der Seelen, die sich sogleich beim ersten Anblick bemerkbar macht.» (La Nouvelle Héloise)

«Sage mir, Kind, hat denn die Seele ein Geschlecht?» (La Nouvelle Héloise)

«Wir nähern uns dem Zustand der Krisis und dem Jahrhundert der Revolutionen.» (Émile)

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