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Wenn es zu Hause brennt

12.03.2018
Wenn es zu Hause brennt

Kadira Bleck ist 52 Jahre alt. Sie wohnte in einem Mehrfamilienhaus auf Schwerin. Dort hat es am Samstag gebrannt hat. Nun weiß keiner der Mieter, wie es weiter geht.weckenbrock © Tobias Weckenbrock

Schwerin. In der Nacht zu Sonntag hat es auf Schwerin in einem Haus gebrannt, in dem über 20 Menschen wohnen. Sie können dort, wo sie ihre Möbel, ihre Wertsachen, ihre Fotoalben, ihre Kleidung, ihre Bücher, alle Erinnerungen haben, nun vorerst nicht mehr herein. Wann das wieder geht, ist zurzeit total offen. In einer Wohnung im Erdgeschoss brach das Feuer aus. Die Polizei, die am Sonntag Experten ins Haus schickte, um die Ursache des Brandes herauszufinden, sagte am Montag: Tabak ist an einer offenen Flamme in Brand geraten. Was das genau bedeutet, war nicht ganz klar herauszufinden. Dabei ist ein immenser Schaden entstanden, weil das Feuer größer und größer wurde und alle Feuerwehrleute der Stadt herbeigerufen werden mussten. Auch mehrere Rettungswagen und zwei Notärzte kamen mitten in der Nacht angefahren und kümmerten sich um über zehn Verletzte vor Ort. Eine 52-jährige Frau erzählte, dass sie Angst hatte, zu sterben. Sie war in ihrer Wohnung in der 2. Etage und konnte nicht mehr durchs Treppenhaus runter, weil dort der Qualm das Atmen unmöglich machte. So musste sie durchs Fenster klettern und über die Feuerwehrleiter runter. Dann kam sie ins Krankenhaus, wurde untersucht und konnte wieder gehen. Sie konnte erst einmal bei einer Freundin übernachten. Wann oder ob sie jemals wieder in ihre Mietwohnung kann, weiß sie noch nicht. Tobias Weckenbrock

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