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Wer bietet mehr?

Wer bietet mehr?

Wer bietet mehr? Auktionator Falk Blaschke mit einem kleinen Löwen. niehaus

Bork. Ein Fahrrad oder einen Löwen ersteigern, das konnte man am Donnerstag im Feuerwehrgerätehaus. Das Fundbüro hatte nämlich alle Dinge dorthin gebracht, die im vergangenen Jahr gefunden worden waren. Die Regel des Fundbüros lautet: Wenn sich nach einem halben Jahr niemand gemeldet hat, darf der Finder die Sache behalten. Wenn der keinen Wert darauf legt, kann sie versteigert werden. Bei dieser Auktion, das ist der Name einer Versteigerung, gibt es dann einen Menschen, der die Auktion leitet. Man nennt ihn Auktionator. Er nennt ein Mindestgebot, also einen Preis, den man mindestens für eine Sache geben muss. Der Steifflöwe auf dem Bild fängt zum Beispiel bei einem Euro an. Wer die Hand hebt, bietet einen Euro mehr. Das kann lange hin und her gehen und ist sehr spannend. Wenn sich am Ende niemand mehr meldet, bekommt derjenige, der am meisten geboten hat, den Löwen. „Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten“, so lautet dann der Spruch des Auktionators. Bei der Versteigerung im Feuerwehrhaus gab es neben dem Löwen und Fahrrädern einen Motorradhelm, ein Fernglas, einen Spazierstock und vieles mehr.

Martina Niehaus

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