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Werders «Abteilung Attacke» glänzt

Nordhorn (dpa) Auf die «Abteilung Attacke» ist bei Werder Bremen offensichtlich auch weiter Verlass.

Werders «Abteilung Attacke» glänzt

Aaron Hunt (m) wird von Danny Arend (r) und Kevin Thiel (l) angegriffen.

Dank der Treffsicherheit seiner Stürmer feierte der deutsche Fußball-Vizemeister in der ersten DFB-Pokalrunde mit dem 9:3 (4:1) bei Eintracht Nordhorn einen gelungenen Einstand in die Pflichtspiel-Saison und ließ Rufe nach Offensiv-Verstärkungen vorerst verstummen. «Es bleibt heute viel, viel Positives hängen. Es war ein richtig guter Start. Wir waren bereit, nur das zählt. An allen anderen Dingen arbeiten wir noch diese Woche», sagte Trainer Thomas Schaaf nach dem von 9000 begeisterten Zuschauern gefeierten Tore-Festival.

Für die Euphorie zeichneten vor allem die vor Spiellaune nur so sprühenden Angreifer Markus Rosenberg (4 Treffer) und Hugo Almeida (3 Tore) verantwortlich. Der flinke Schwede (6./31./55./74.) und der wuchtige Portugiese (15./22./50.) trafen fast nach Belieben. Boubacar Sanogo (71.) und Jurica Vranjes (75.) rundeten das Fußball-Fest ab, das der Grafschaft Bentheim noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Der Champions-League-Teilnehmer, der auf die Olympioniken Diego und Dusko Tosic sowie die verletzten Per Mertesacker und Martin Harnik verzichten musste, wirkte vom Anpfiff an voll konzentriert und ließ dem tapferen Fünftklässler nicht die Spur einer Chance, auch wenn der Außenseiter zu drei Treffern kam. Das störte die Stars allerdings nicht. «Vorne könnten ein paar Tore mehr fallen, hinten dürfen wir einfach nicht drei Stück bekommen, aber da fehlt es nur an der Feinabstimmung. Daran werden wir arbeiten», versprach Verteidiger Sebastian Prödl nach seinem Pflichtspiel-Einstand im Werder-Trikot.

Auch Aaron Hunt, der die Diego-Rolle gegen allerdings nicht eben starke Gegenwehr vielversprechend ausfüllte, sah die Sache nicht so eng. «Wir können rundum zufrieden sein. Wir wollten von Anfang an klare Verhältnisse schaffen, das ist uns auch gelungen», sagte der 21 Jahre alte Offensiv-Spieler, dessen Mitwirken wegen einer Zehenverletzung lange fraglich gewesen war.

Aber auch bei den Unterlegenen gab es nur strahlende Gesichter - vor allem bei Dennis Brode. «Für mich als Bremen-Fan gibt es nichts Größeres. Hier das erste Tor für uns zu machen, das war schon sensationell», sagte der Angreifer, der nach 36 Minuten Eintrachts ersten Treffer markierte. Die beiden anderen besorgten Herion Novaku (81.) und Bertino Narcar (90.) und brachten die Festtagsstimmung damit auf den Höhepunkt. «Die Zuschauer haben zwölf Tore gesehen, was wollen sie mehr», befand Nordhorns Trainer Shefqet Lajci zufrieden.

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