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Werders Zweite als Top-Adresse: Erdem zu «Gala»

Bremen (dpa) Werder Bremens Zweite ist zur ersten Adresse für europäische Top-Clubs geworden. In Alparslan Erdem wechselt ein weiteres Talent des hanseatischen Fußball-Bundesligisten aus der 3. deutschen Liga auf die große kontinentale Fußball-Bühne.

Der Abwehrspieler wird seine «Töppen» von sofort an für den türkischen Meister Galatasaray Istanbul schnüren. Beide Vereine hätten sich über die Wechsel-Modalitäten für den 19 Jahre alten türkischen U21- Nationalspieler geeinigt, teilte Werder mit. Wenige Tage zuvor hatte Bremens Mittelfeldspieler Amaury Bischoff seinen Abschied in Richtung London zum FC Arsenal verkündet.

Erdem besaß in Bremen noch einen bis zum 30. Juni 2009 gültigen Vertrag. «Ich habe ich hier eine schöne Zeit gehabt und mich sehr wohl gefühlt. Doch ich sehe bei Galatasaray die bessere sportliche Perspektive», sagte der Kicker, der für Werder II 38 Spiele in der Regionalliga bestritt. Galatasaray wird von Michael Skibbe trainiert. Werders Ex-Profi und Coach der türkischen U 21-Auswahl, Ümit Davala, hat bei dem Traditionsclub das Amt des Co-Trainers übernommen.

Werder ließ den talentierten Profi, der 2003 von Blau-Weiß Lohne an die Weser gekommen war, nur ungern ziehen. «Sein Abschied ist sehr schade, weil er auch bei uns für den erweiterten Kreis vorgesehen war und eine Perspektive vorhanden gewesen wäre», sagte Geschäftsführer Klaus Allofs. Sorgen um die sportliche Zukunft seiner Bundesliga- Reserve macht sich der Ex-Nationalspieler jedoch nicht: «Bei uns auf der Position hinten links herrscht ein großer Konkurrenzkampf.»

Wen Allofs dabei im Auge hat, ist klar. Der frischgebackene U19- Europameister Dennis Diekmeier spielt auf jener Position, die bis zuletzt Erdem innehatte. Dass der 18-Jährige, seit der C-Jugend bei Werder, das Format für eine große Karriere hat, steht außer Frage. Diekmeier wird am 20. August mit der Fritz-Walter Medaille des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für den «besten Nachwuchsspieler des Jahres» in der Altersklasse U19 ausgezeichnet. Das verpflichtet. «Auf dem Erreichten darf er sich jetzt jedoch nicht ausruhen. Um den Sprung zu den Profis zu schaffen, muss er sich noch weiter entwickeln», fordert Werder-Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer.

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