Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

WerkStadt muss nicht weichen

INNENSTADT „Mir fällt ein Stein vom Herzen“, reagierte die WerkStadt-Geschäftsführerin Christiane Finner gestern Abend mit großer Erleichterung auf die Mitteilung, dass das Unternehmen Bosch Rexroth nun doch von den Plänen Abstand genommen hat, sich auf das Gelände des Kulturzentrums und des Sportvereins KSV auszudehnen.

von Von Susanne Linka und Beatrice Haddenhorst

, 03.12.2007
WerkStadt muss nicht weichen

Christiane Finner.

Bürgermeisterin Sonja Leidemann hatte im Haupt- und Finanzausschuss verkündet, dass eine entsprechende Vereinbarung bei Gesprächen in der letzten Woche getroffen wurde. Für eine mögliche Erweiterung des Herstellers für Getriebe von Windkraftanlagen sei ein anderes Gelände ins Auge gefasst worden.

Ob diese Pläne umgesetzt werden können, so betonte die Bürgermeisterin, das hänge u.a. von den Kosten für dann anstehende Verlagerungen ab: „Bosch Rexroth hat sich ausdrücklich zum Standort Witten bekannt.“

KSV Witten ist auch froh über die Entscheidung

„Klar sind wir froh, wenn wir unsere Halle behalten können. Obwohl es für uns sicher leichter gewesen wäre, einen neuen Standort zu finden als für die WerkStadt. Aber dort, in direkter Nähe zur Husemannhalle haben wir uns eingelebt. Und gleichwertigen Ersatz zu schaffen, wäre teuer geworden“, das erklärte gestern Detlef Englich, Vorsitzender des KSV Witten.

    Schon im Vorfeld, habe er von den geänderten Plänen bei Bosch Rexroth gehört, aber „nicht offiziell“. Um welche Flächen es nun geht, das war gestern nicht mehr zu ergründen. Geht es um den Parkplatz am Betriebsamt? Sogar um das Betriebsamt selbst? Und soll vielleicht auch der Kirmesplatz für die Unternehmenserweiterung von Bosch Rexroth aufgegeben werden?

Von Bosch Rexroth war gestern Abend keine Stellungnahme mehr dazu zu erhalten.