Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Werkstatt Unna: Reparaturarbeiten bald abgeschlossen

rnNach dem Sturmtief „Friederike“

Die Reparaturarbeiten an der Werkstatt Unna dauern weiter an. Seit dem Sturmtief „Friederike“ sind Bauunternehmen mit der Wiederherstellung des beschädigten Unterrichtsgebäudes am Beethovenring beschäftigt.

von Niko Wiedemann

Unna

, 13.08.2018 / Lesedauer: 3 min

Das Sturmtief „Friederike“ wütete am 18. Januar in Unna und führte zu starken Beschädigungen an Gebäuden und der lokalen Infrastruktur. Auch die Gebäude der Werkstatt Unna blieben nicht verschont. Starke Westwinde schoben zwei Bäume an den Unterrichtsgebäuden am Beethovenring um. Einer der Bäume lehnte sich auf den Pavillon und hob wie ein Hebel das Mauerwerk des Gebäudes an. Zu Schaden kam dabei zum Glück niemand – der Unterricht war vor dem Sturm vorsorglich unterbrochen worden.

Ein zweiter Baum stürzte auf die Mauer des Grundstücks und landete mit der Krone auf dem Beethovenring.

Ab 22 Uhr waren Feuerwehr und Polizei mit den ersten Sicherungsmaßnahmen beschäftigt. Während die Polizei den Bereich rund um den umgestürzten Baum am Beethovenring absperrte und eine Umleitung einrichtete, führte die Feuerwehr Baumfällarbeiten durch und transportierte die betroffenen Bäume ab. Gegen vier Uhr morgens konnte die Straßensperrung wieder aufgehoben werden.

Erste Reparaturmaßnahmen

Der Sturm richtete an den Gebäuden der Werkstatt Unna einen beträchtlichen Schaden an. „Am stärksten hat es das Qualifizierungszentrum an der Oberen Husemannstraße getroffen. An den übrigen Gebäuden entstanden leichte Schäden durch sich lösende Dachziegel“, erklärt Timo Ott, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Immobilienmanagement der Werkstatt Unna.

Das Mauerwerk des Unterrichtsgebäudes am Beethovenring wurde durch den angeschobenen Baum um satte 14 Zentimeter angehoben. Der Baum beschädigte zudem die Bleche auf dem Dach des Gebäudes. Auch die Grenzmauer am Beethovenring wurde durch den herabstürzenden Baum in Mitleidenschaft gezogen.

In den Folgetagen nach „Friederike“ entfernte ein Bauunternehmen das verbliebene Wurzelwerk der gefällten Bäume und begradigte die stark verbogenen Bleche auf dem Dach des Pavillons. So konnte bereits zwei Wochen nach der Unglücksnacht wieder Unterricht in dem Gebäude stattfinden. Seitdem verliefen die Instandsetzungsmaßnahmen allerdings schleppend. „Nach dem Sturm waren die Betriebe in ganz Unna mit Reparaturarbeiten beschäftigt. In der Ferienzeit sind außerdem viele nicht voll einsatzfähig. Das hat die Sanierungsmaßnahmen natürlich verzögert“, so Timo Ott. Im letzten halben Jahr konnte ein Zimmereibetrieb die angehobene Wand des Pavillons wieder absenken. Darüber hinaus wurden der Fußboden, die Elektrik und die Wasserleitungen im betroffenen Gebäude aufwendig erneuert.

Abschluss der Sanierungsmaßnahmen

In den kommenden Wochen wird ein Bauunternehmen einen dritten Baum, der sich durch den Sturm gelockert hat, fällen und entwurzeln. Außerdem bekommt die Mauerkrone am Beethovenring neue Schutzbleche. Zuletzt soll das Loch unter dem Pavillon, in dem sich das Wurzelwerk des umgekippten Baumes befand, verschlossen werden. „Wir rechnen damit, dass die Arbeiten zum Ende des Monats abgeschlossen sein werden. Die Kosten der Reparaturarbeiten belaufen sich dann auf 20.000 bis 25.000 Euro“, so die Einschätzung von Timo Ott.