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100. Todestag von Bischof Vieter - Wir blicken zurück

Viele Fotos

Heinrich Vieter aus Cappenberg war Ende des 19. Jahrhunderts im südlichen Münsterland ein echter Prominenter: halb Heiliger, halb Abenteurer - in jedem Fall ein Vorbild. Vor 100 Jahren ist der erste Bischof von Kamerun gestorben. Wir blicken in einer Fotostrecke zurück.

WERNE/CAPPENBERG

, 04.11.2014

Er war Ende des 19. Jahrhunderts ein echter Promi: Ob in seinem Geburtsort Cappenberg oder rund um seinen Arbeitsplatz in Langern, in Werne, woher seine Mutter stammte, oder in Bork, wo seine Schwester lebte: Die Menschen kannten und verehrten Heinrich Vieter (1853-1914). Denn ihm war gelungen, wovon viele träumten. Er hatte trotz Widerständen seinen Lebenstraum verwirklicht – vom mittellosen Handwerkerlehrling zum verehrten Missionsbischof im fernen Afrika. Vor 100 Jahren starb Vieter. 100 Jahre nach seinem Tod am 7. November ist die Erinnerung an den gebürtigen Cappenberger nicht mehr so wach. Die Kirchengemeinde Cappenberg-Langern will dem Vergessen entgegen steuern und benennt ihr Pfarrheim am Buschkamp um in Bischof-Vieter-Haus. 

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

100. Todestag von Bischof Heinrich Vieter - Wir blicken zurück

Bischof Heinrich Vieter ist so etwas wie der Lokalheilige der Region - vielleicht wird er demnächst selig gesprochen. Ende des 19. Jahrhunderts war der erste Bischof von Kamerun im südlichen Münsterland für viele ein echtes Vorbild. 100 Jahre nach dem Tod des Cappenbergers am 7. November 1914 blicken wir in dieser Fotostrecke zurück.
04.11.2014
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Bischof Heinrich Vieter hat auf einer seiner Heimaturlaube - in der Regel Rundreisen, um Spenden für die Missionsarbeit zu sammeln - einen jungen Begleiter mitgenommen: für die meisten Menschen in Cappenberg und Langern die erste Begegnung mit einem schwarzen Menschen überhaupt.© Repro: Sylvia vom Hofe
Bischof Vieter (M.) im Kreis der Missionare. Dieses Motiv ziert eine Postkarte im Besitz von Familie Krussel aus Olfen.© Repro: Sylvia vom Hofe
Die Missionare haben sich nicht nur in der Rolle der Seelsorger gesehen, sondern auch der Lehrer.© Repro Sylvia vom Hofe
Bei den Kirchenbauten hat Bisch Heinrich Vieter, gelernter schreiner, selbst mitangefasst.© Repro Sylvia vom Hofe
Familie Kleinhege hat regelmäßig Post bekommen von Bischof Vieter. Kein Wunder: "Frau und Mutter" Kleinhege war die Schwester des Kirchenmannes.© Repro Sylvia vom Hofe
"Es ist Regenzeit hier" schreibt Bischof Vieter seiner Schwester. Für ihn ein Vorteil, denn dann sei die Hitze nicht so groß.© Repro Sylvia vom Hofe
Dass sie einmal als Zahnärzte arbeiten würden, stand bestimmt nie in der Berufsbeschreibung für Missionare.© Repro Sylvia vom Hofe
Zwei Jahre vor seinem Tod schreibt Heinrich Vieter diese Karte an seine Schwester: "Frau Wilhelm Kleinhege, geborene Vieter".© Repro Sylvia vom Hofe
Der katholische Gesangsverein aus Duala stellt sich stolz zum Gruppenfoto.© Repro Sylvia vom Hofe
Die Briefmarken haben nicht das Jahrhundert überdauert. Familie Krussel hat sie gespendet - für die Mission.© Repro Sylvia vom Hofe
Die Schule in Marienberg reichte schon bald nach der Gründung nicht mehr aus, so dass die Missionare eine Nebenschule gründeten.© Repro Sylvia vom Hofe
En ungewöhnlich lebendiges Motiv: Menschen gehen nach dem sonntäglichen Kirchenbesuch in Jaunde wieder nach Hause. Ehepaar Krussel hat diese Karte ebenfalls in seinem "Familienschatz".© Repro Sylvia vom Hofe
Der Text hat sich nicht geändert für die Neujahrswünsche. Anders als in den Vorjahren hat aber grüne Druckerfarbe Verwendung gefunden.© Repro Sylvia vom Hofe
Die Pallottinerinnen waren nur kurz in Kamerun - zuständig für die Ausbildng der Mädchden.© Repro Sylvia vom Hofe
Die herzlichsten Glückwünsche schickt Vieter mit dem Foto dieser junge Familie.© Repro Sylvia vom Hofe
Heinrich Vieter hat nicht immer Bart getragen, wie dieses Foto aus jungen Jahren zeigt. Es hängt im Flur der Familie Krussel in Olfen - gleich neben Porträts des Bischofs mit gewohnt langem Bart.© Repro Sylvia vom Hofe
Der Bischofssitz in Kamerun© Repro Sylvia vom Hofe
Der Totenzettel des Bischofs, der vor 100 Jahren gestorben ist.© Foto: Sylvia vom Hofe
Der Totenzettel von Bischof Heinrich Vieter.© Repro Sylvia vom Hofe
Anna Kleinhege, geborene Vieter, die Schwester des Bischofs. Sie lebte zwischen 1859 und 1922.© Repro: Sylvia vom Hofe
Die Rückseite des Fotos zeigt, welches Fotostudio Vieter aufgesucht hatte.© Foto: Sylvia vom Hofe
Wie ein Abenteuerbuch liest sich die 1925 verfasste Biographie des Bischofs mit dem abenteuerlichen Leben eines Handwerkers auf der Walz, der ein Priester in der Mission wird - erst in Brasilien, dann in Kamerun. Der Autor, Hermann Skolaster, war zwar Ordensgeistlicher, zugleich aber auch Unterhaltungsschriftsteller. Aus seiner feder stammen Titel wie "Der Detektiv im Kloster" oder "Rätsel um den Gerichtsrat".© Foto: Sylvia vom Hofe
Nur wenige Exemplare des Buches kursieren noch in der Familie und bei Freunden des vor 100 Jahren Verstorbenen.© Foto: Sylvia vom Hofe
Hermann Skolaster hat die Vieter-Biografie 1925 veröffentlicht. Er ist der Erfinder der Detektivfigur "Bruder Justus".© Foto: Sylvia vom Hofe
Bischof Heinrich Vieter: Dieses Foto halten viele Familien in Cappenberg, Langern, Selm, Bork, Lünen und Werne in Ehren.© Repro: Sylvia vom Hofe
Im Kreise seiner Mitstreiter: Heinrich Vieter.© Repro: Sylvia vom Hofe
Im Kreise seiner Ordensbrüder: Heinrich Vieter (immer am besonders langen Bart zu erkennen).© Repro: Sylvia vom Hofe
Die Missionsstation in Marienberg.© Repro: Sylvia vom Hofe
Bischof Heinrich Vieter.© Repro: Sylvia vom Hofe
Pater Atfried Kutsch (l.), der Pfarrer für Cappenberg und Langern, und Thomas Weckwerth, der Vorsitzende des Pfarreirates, freuen sich, dass das Pfarrheim am Buschkamp in Cappenberg bald des Namen von Bischof Vieter trägt. Dessen Bild soll im Haus aufgehängt werden.© Foto: Sylvia vom Hofe
Pater Atfried Kutsch (l.), der Pfarrer für Cappenberg und Langern, und Thomas Weckwerth, der Vorsitzende des Pfarreirates, freuen sich, dass das Pfarrheim am Buschkamp in Cappenberg bald des Namen von Bischof Vieter trägt. Dessen Bild soll im Haus aufgehängt werden.© Sylvia vom Hofe
Der Brief an die Freunde.© Foto: Sylvia vom Hofe
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