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Alte Dechanei ist verkauft

WERNE Jetzt ist es amtlich: Das Grundstück der Alten Dechanei ist verkauft und wird mit einem Wohn-und Geschäftshaus bebaut.

von Rudolf Zicke

, 23.08.2008
Alte Dechanei ist verkauft

Diese Zeichnung zeigt die die Fassade des neuen Gebäudes entlang der Adenauer-Straße zeigt; links ist die Durchfahrt zum Fabi-Parkplatz. Skizze Architekt Michale Jardin

Freitagmorgen unterzeichneten Pfarrdechant Klaus Martin Niesmann, Dr. Heinz Brückmann und Wilhelm Effgen für den Kirchenvorstand St. Christophorus sowie das Unternehmerehepaar Heckenkamp den Vertrag. Damit hat ein Grundstück den Eigentümer gewechselt, das als eines der letzten äußerst wertvollen „Filetstücke“ in der Werner Innenstadt gilt. Gerade auf Grund der großen Bedeutung der rund 1000 Quadratmeter für das Stadtbild hatte es in der Vergangenheit viele Gespräche unter anderem mit dem Westfälischen Amt für Denkmalpflege gegeben. Diese Behörde wollte unbedingt die Sicht von Gröblinghoff auf die Pfarrkirche St. Christophorus erhalten, so dass der Gebäudekomplex im Vergleich zum ersten Konzept „abgespeckt“ und in der Lage verschoben werden musste.

So können beispielsweise von den 1000 Quadratmetern nur 700 für den Neubau genutzt werden, der Rest wird als Grünfläche gestaltet. Im nächsten Schritt muss nun noch das Bischöfliche Generalvikariat Münster dem Verkauf zustimmen. „Da sehe ich gar keine Probleme“, erklärte Pfarrdechant Klaus Martin Niesmann (Foto) nach dem Notarstermin; denn bereits im Vorfeld sei die gesamte Planung mit den Generalvikariat abgestimmt worden.

Hubert Heckenkamp selbst will in Kürze den detaillierten Bauantrag bei der Stadt einreichen. Auch hier sind keine wesentlichen Probleme mehr zu erwarten, da dem Unternehmer schon seit Mai ein positiver Vorbescheid des Bauordnungsamtes vorliegt. Wenn alles gut läuft, könnte im September/Oktober der erste Spatenstich vorgenommen werden. Insgesamt rechnet Heckenkamp mit einer Bauzeit von ein- bis eineinhalb Jahren. In dem Wohn- und Geschäftshaus, das aus hochwertigen Materialien terrassenartig ein- bis viergeschossig errichtet wird und sich an die Familienbildungsstätte anschließt, werden etwa ein Dutzend Eigentumswohnungen entstehen. Eine davon erhält die Pfarrgemeinde St. Christophorus zur Eigennutzung. Im Erdgeschoss entsteht ein 600 Quadratmeter großes Ladenlokal, in das ein Sportartikelfachgeschäft einzieht.

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