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Arbeitsmarkt hat sich im Sommer erholt

WERNE Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Hamm (Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Hamm, Holzwickede, Kamen, Unna und Werne) präsentiert sich nach der Sommerpause weiter in einer guten Verfassung. Im August waren 20591 Menschen arbeitslos. Das sind 2,4 Prozent (505) weniger als im Juli und rund 8,1 Prozent (1817) weniger als vor einem Jahr.

von Von Rudolf Zicke

, 28.08.2008
Arbeitsmarkt hat sich im Sommer erholt

Der Arbeitsmarkt hat ein wenig Entspannung erfahren.

Für den Leiter der Agentur für Arbeit Hamm, Bernd Farwick, kommt die Entwicklung nicht überraschend: „Nach dem Ende der Urlaubszeit ist ein Rückgang der Arbeitslosigkeit normal, weil die Betriebe wieder einstellen.“ Farwick beurteilt auch die künftige Entwicklung optimistisch: „Selbst bei einem Konjunkturabschwung wird die Arbeitslosigkeit weiter sinken.“ Er rechne aber damit, dass die Dynamik am Arbeitsmarkt nachlasse.

Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 9,9 Prozent. Im August 2007 lag sie bei 10,7 Prozent. Wie erwartet, ist die Jungendarbeitslosigkeit wieder gesunken. Die Zahl der unter 25-Jährigen verringerte sich um 6,4 Prozent (167) auf 2429. Die Arbeitgeber meldeten 881 offene Stellen. Damit hat der Stelleneingang das höchste August-Niveau seit dem Jahr 2001 erreicht. Im Juli 2008 waren 1029 Stellen eingegangen.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Kamen (Bergkamen, Kamen und Werne) ist mit dem Ende der Urlaubszeit die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Kamen kräftig gesunken. Sie reduzierte sich um 3,3 Prozent (219) auf 6407 und liegt damit um 10,4 Prozent (746) niedriger als vor einem Jahr. Der Leiter der Kamener Arbeitsagentur, Armin Albrecht, freut sich über die Entwicklung: „Durch den vergleichsweise hohen Rückgang hat die Arbeitslosigkeit den niedrigsten Stand seit Oktober 2001 erreicht.“ Er rechnet auch in den kommenden Monaten mit einer weiteren Verbesserung. Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozentpunkte auf 10,2 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie 11,4 Prozent betragen.

Männer haben von der Entwicklung deutlich stärker profitiert als die Frauen. Die Zahl der männlichen Arbeitslosen reduzierte sich um 4,3 Prozent (140) auf 3093, die der weiblichen um 2,3 Prozent (79) auf 3314. Nach einem zweimonatigen Anstieg ist auch die Jugendarbeitslosigkeit wieder rückläufig. Die Zahl der unter 25-Jährigen ist um 12,7 Prozent (113) auf 775 gesunken, und liegt damit um 17,4 Prozent (163) niedriger als vor einem Jahr.

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