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Auf die Bedürfnisse der Jüngeren eingehen

Alten- und Pflegeheim

Das private Alten- und Pflegeheim Haus Christine hatte jahrelang ein Problem. Es war schwer, die Interessen der Bewohner unter einen Hut zu bringen. Denn die Einrichtung bietet Menschen zwischen 40 und 89 Jahren ein Zuhause.

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von Von Arndt Brede

, 13.08.2010
Auf die Bedürfnisse der Jüngeren eingehen

Gudrun Spunde (r.) unterhält sich mit Heimbewohnerin Renate über die Musik der 70er und 80er Jahre. Wobei Harpo nicht Renates Favorit ist. Sie steht eher auf die Beatles oder Queen.

Die Lösung des Problems ist 52 Jahre alt und heißt Gudrun Spunde. Sie kümmert sich schwerpunktmäßig darum, bei der sozialen Betreuung den Bedürfnissen der Jüngeren unter den Bewohnern gerecht zu werden. Mit ihnen beschäftigt sie sich zum Beispiel mit der Musik der 70er und 80er Jahre. Denn wer Mitte 50 ist, steht auf „We will rock you“ von Queen und nicht auf „Alte Kameraden“, wie so mancher hoch Betagter. Was bei der ausschließlich gemeinsamen Freizeitgestaltung nicht selten zu Unstimmigkeiten und Unmut untereinander geführt hatte, wie das Personal schildert. Der Effekt dieses zusätzlichen Angebots von Gudrun Spunde ist schon da: „Die Atmosphäre ist wesentlich entspannter geworden“, sagt die stellvertretende Pflegedienstleiterin Valeska Knieper. Was letztendlich auch das Personal entlaste.

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