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Berufszirkel ermöglicht Schülern spannenden Einblick in die Berufswelt

Werner Berufszirkel

Wie geht es nach der Schule weiter? Das fragen sich viele Werner Schüler. Beim Berufszirkel haben sie einen Einblick in die Berufswelt bekommen - mit Virtual-Reality-Brille und Kittel.

Werne

, 08.11.2018
Berufszirkel ermöglicht Schülern spannenden Einblick in die Berufswelt

Lotta Wenzel (l.) hat den Berufszirkel genutzt, um in die Arbeit beim St.-Christophorus-Krankenhaus hineinzuschnuppern. © Mario Bartlewski

In einem grünen OP-Kittel steht Lotta Wenzel im Kolpingsaal. In ihrer Hand ein Bohrer, mit dem sie ganz vorsichtig ein Loch in ein Knochenimitat bohrt. „Man bekommt ein richtiges Gefühl dafür, wie es sich in einem OP anfühlen könnte“, sagt die Neuntklässlerin.

Für einen Tag hat sie zusammen mit ihren Klassenkameraden das Klassenzimmer des Anne-Frank-Gymnasiums gegen eine Berufsbörse getauscht - und ist begeistert. „Ich weiß noch nicht so richtig, was ich später machen will. Da ist es toll, so einen Einblick in viele Berufe zu bekommen.“

Lehrer ist begeistert über Kreativität der Unternehmen

22 Werner Unternehmen haben sich am Donnerstagvormittag im Kolpingsaal präsentiert und 450 Schülern der Werner weiterführenden Schulen praktische Übungen mitgebracht. Damit sollen sie für sich selbst herausfinden, was sie später machen wollen - oder eben nicht.

„Es ist beeindruckend, wie viel Mühe sich die Aussteller geben“, sagt Marius Gregg, Lehrer am Anne-Frank-Gymnasium. Beim RCS Entsorgungsfachbetrieb können sich die Schüler beispielsweise eine Virtual-Reality-Brille aufsetzen und ein Fahrzeug steuern, bei AB Elektronik gibt es hingegen einen Mini-Gabelstapler und beim Autocentrum Wenner können die Schüler sich Motoren angucken und Reifen wechseln.

Berufszirkel ermöglicht Schülern spannenden Einblick in die Berufswelt

Virtual-Reality-Brille auf und los geht es beim RCS Entsorgungsfachbetrieb. © Mario Bartlewski

„Die Schüler sind super diszipliniert und haben ein großes Interesse daran, die Chance wahrzunehmen“, sagt auch Carolin Brautlecht, Leitung der Wirtschaftsförderung und Geschäftsführung von Werne Marketing. Das Besondere: Es gibt keine Berührungsängste bei den Schülern.

„Sonst müssen uns Schüler anrufen und nach Infos fragen - aber das macht kaum einer“, sagt Philipp Gärtner von der Volksbank. Hier konnten Schüler mit Auszubildenden ins Gespräch kommen und sich erklären lassen, was sie bei einer Ausbildung zum Bankkaufmann erwartet.

Der Erfolg gibt dem Konzept recht. „Wir haben einige unserer späteren Azubis hier zum ersten Mal gesehen“, sagt Gärtner. Ob die Werner Firmen am Donnerstag neue Azubis anwerben konnten, steht noch in den Sternen. Doch klar ist, dass sich viele der Schüler nun ein besseres Bild davon machen können, welche Möglichkeiten sie nach der Schule haben.

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