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Brennendes Dach sorgt für großen Feuerwehreinsatz

Brand in Werne

Bis zu 65 Feuerwehrleute haben am Samstagmorgen einen Brand in der Straße Abdinghof in Werne bekämpft. Was zunächst mit „Garagenbrand“ angekündigt war, entwickelte sich zu einem Einsatz, den selbst Brandoberinspektor Dr. Bodo Bernsdorf als „ungewöhnlich“ bezeichnete.

WERNE

, 23.10.2016
Brennendes Dach sorgt für großen Feuerwehreinsatz

Wohl abbruchreif ist ein Haus im Abdinghof nach einem Dachstuhlbrand am Samstagmorgen. Die Feuerwehr konnte erst durch den Einsatz von Schwerschaum die Flammen unter Kontrolle bringen. Die Kassettenkonstruktion des Daches begünstigte die Ausbreitung des Brandes.

Das wichtigste vorne weg: Niemand ist ernsthaft verletzt worden. Die Bewohner – Vater und Sohn – hatten das Haus rechtzeitig verlassen. Während der Löscharbeiten erlitt ein Feuerwehrmann einen Schnitt im Gesicht, zwei weitere Kameraden trugen Augenreizungen davon, weil sie mit Schaummittel versetztes Löschwasser abbekamen.

Gegen 6.20 Uhr war aus bisher ungeklärter Ursache ein Auto unter einem Carport in Brand geraten. Über den Unterstand breitete sich das Feuer auf den Dachstuhl des Haues aus. Bei dem Gebäude handelt es sich allerdings um einen aufgestockten Bungalow. „Das Dachgeschoss war in einer belüfteten Holzkonstruktion ausgeführt“, berichtet Bernsdorf. Diese verschachtelten Kassette solle die Stabilität erhöhen.

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Brand in der Straße Abdinghof

Zu einem schweren Brand musste die Feuerwehr am Samstagmorgen in die Straße Abdinghof ausrücken. Ein Auto unter einem Carport war in Brand geraten. Über den Unterstand breitete sich das Feuer auf den Dachstuhl eines Haues aus.
22.10.2016
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Wohl abbruchreif ist ein Haus im Abdinghof nach einem Dachstuhlbrand am Samstagmorgen. Die Feuerwehr konnte erst durch den Einsatz von Schwerschaum die Flammen unter Kontrolle bringen. Die Kassettenkonstruktion des Daches begünstigte die Ausbreitung des Brandes.© Foto: Feuerwehr Werne
Wohl abbruchreif ist ein Haus im Abdinghof nach einem Dachstuhlbrand am Samstagmorgen. Die Feuerwehr konnte erst durch den Einsatz von Schwerschaum die Flammen unter Kontrolle bringen. Die Kassettenkonstruktion des Daches begünstigte die Ausbreitung des Brandes.© Foto: Feuerwehr Werne
Wohl abbruchreif ist ein Haus im Abdinghof nach einem Dachstuhlbrand am Samstagmorgen. Die Feuerwehr konnte erst durch den Einsatz von Schwerschaum die Flammen unter Kontrolle bringen. Die Kassettenkonstruktion des Daches begünstigte die Ausbreitung des Brandes.© Foto: Feuerwehr Werne
Wohl abbruchreif ist ein Haus im Abdinghof nach einem Dachstuhlbrand am Samstagmorgen. Die Feuerwehr konnte erst durch den Einsatz von Schwerschaum die Flammen unter Kontrolle bringen. Die Kassettenkonstruktion des Daches begünstigte die Ausbreitung des Brandes.© Foto: Feuerwehr Werne
Wohl abbruchreif ist ein Haus im Abdinghof nach einem Dachstuhlbrand am Samstagmorgen. Die Feuerwehr konnte erst durch den Einsatz von Schwerschaum die Flammen unter Kontrolle bringen. Die Kassettenkonstruktion des Daches begünstigte die Ausbreitung des Brandes.© Foto: Feuerwehr Werne
Wohl abbruchreif ist ein Haus im Abdinghof nach einem Dachstuhlbrand am Samstagmorgen. Die Feuerwehr konnte erst durch den Einsatz von Schwerschaum die Flammen unter Kontrolle bringen. Die Kassettenkonstruktion des Daches begünstigte die Ausbreitung des Brandes.© Foto: Feuerwehr Werne
Wohl abbruchreif ist ein Haus im Abdinghof nach einem Dachstuhlbrand am Samstagmorgen. Die Feuerwehr konnte erst durch den Einsatz von Schwerschaum die Flammen unter Kontrolle bringen. Die Kassettenkonstruktion des Daches begünstigte die Ausbreitung des Brandes.© Foto: Feuerwehr Werne
Wohl abbruchreif ist ein Haus im Abdinghof nach einem Dachstuhlbrand am Samstagmorgen. Die Feuerwehr konnte erst durch den Einsatz von Schwerschaum die Flammen unter Kontrolle bringen. Die Kassettenkonstruktion des Daches begünstigte die Ausbreitung des Brandes.© Foto: Feuerwehr Werne
Schlagworte Werne

50 Geräte reichten nicht

Die Konstruktion war mit Schiefer verkleidet und führte laut Feuerwehr letztlich zu einer ungehinderten Ausbreitung des Brandes. „Selbst der gleichzeitige Einsatz von insgesamt fünf C-Rohren konnte das Feuer nicht stoppen“, so der Brandoberinspektor.

Erschwert wurde der Einsatz durch eine geplatzte Gasleitung, die zunächst abgedreht werden musste. Konzentrierte Innenangriffe und Schwerschaum brachten anschließend den Brand unter Kontrolle. Dazu war erheblicher Aufwand erforderlich, wie der Brandoberinspektor betont: „Einige Trupps gingen über den Tag verteilt dreimal unter Atemschutz.“ Weil die rund 50 Geräte der Freiwilligen Feuerwehr Werne nicht ausreichten, wurde weitere Unterstützung durch den Kreis Unna angefordert.

Neues Löschsystem Cobra kam zum Einsatz

Die Nachlöscharbeiten waren laut Bernsdorf eine besondere Herausforderung: „Auch nach mehreren Stunden flammten immer wieder Brandnester auf.“ Mit Hilfe des Kaltschneide-Löschsystems Cobra, das bis vor kurzem noch zu Testzwecken in Werne stationiert war und gerade beim Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen in Münster für seine nächste Station vorbereitet wird, konnten die Werner Kameraden auch dieses Problem lösen. Gegen 18.40 Uhr, also mehr als zwölf Stunden nach der Alarmierung, wurde die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei übergeben.

Die ermittelt nun die Brandursache. Das Haus ist aller Voraussicht nach abbruchreif. Die Feuerwehr Werne bedankte sich bei allen Unterstützern während des Einsatzes – darunter auch Nachbarn, die Verpflegung und Versorgung der Einsatzkräfte vor Ort übernahmen und sie „durch ermunternde Worte motivierten“.

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