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Camper geben gute Noten

Paar auf Durchreise

Die Stadt als Urlaubsziel? Aber sicher. Schließlich lockt z. B. ein Camper-Stellplatz am Solebad. Dort machten Helga Bensien und Paolo Roetta Station auf ihrem Weg vom heimischen Königswinter nach Hamburg.

WERNE

von Von Arndt Brede

, 21.08.2010
Camper geben gute Noten

In Werne gibt es bereits seit langer Zeit einen Stellplatz für Wohnmobile, der gut angenommen wird.

Etwa 2000 Wohnmobilisten haben laut Jochen Höinghaus, Geschäftsführer der Stadtmarketing Werne GmbH, im vergangenen Jahr in unserer Stadt Station gemacht. „Diese Zahl werden wir in diesem Jahr bei weitem übertreffen“, prognostiziert er. Warum aber ist die Lippestadt als Ziel der mobilen Urlauber so beliebt?   Wir haben nachgefragt. Dort, wo sie ihr Revier haben. Auf dem Parkplatz am Solebad, ganz hinten durch. Eines dieser Häuser auf Rädern, die dort stehen, gehört Helga Bensien und Paolo Roetta. Sie wohnen in Königswinter, und auf dem Weg nach Hamburg sind sie am Abend zuvor in Werne angekommen. Bald geht es weiter in die Hansestadt.  

„Irgendwann müssen wir uns aber die Zeit nehmen und uns Werne ansehen“, sagt Helga Bensien. Warum? „Weil Werne ein nettes Städtchen zu sein scheint.“ So einfach ist das? Ja. „Wir kochen zwar meistens selber, aber wenn es ein nettes Restaurant gibt, dann gehen wir auch mal essen“, berichtet die 72-Jährige.  Als sie hört, dass Werne ein vorzügliches gastronomisches Angebot hat und auch sonst ein liebenswerter Ort ist, lächelt sie charmant, als wolle sie sagen „Ein Grund mehr, Werne kennen zu lernen.“   Doch um länger zu bleiben, bedarf es bei Wohnmobilisten noch ganz anderer Kriterien. Paolo Roetta: „Solch ein Standort muss günstig sein.“ Das heißt: Die Kosten für Entsorgung und Strom auf dem Stellplatz müssen sich in Grenzen halten. „In Werne zahle ich den Strom nach Kilowatt-Verbrauch. Das ist gut“, sagt der gebürtige Italiener. Und auch die Kosten für die Fäkalien-Entsorgung und für die Wasserversorgung seien human.

So lautet das Urteil der Durchreisenden denn auch: „Wir kommen auf jeden Fall wieder.“ Denn Werne bekommt von Helga Bensien und Paolo Roetta im Vergleich ein besonderes Prädikat: „Fünf Sterne plus“

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