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Daran erkennen Sie dubiose Spendensammler

Tipps der Polizei

Spenden an der Haustür, Unterschriften in der Fußgängerzone: In der Vorweihnachtszeit haben Sammlungen jeder Art wieder Hochkonjunktur in den Städten. Doch leider haben nicht alle Menschen mit Spendendosen auch tatsächlich gute Absichten. Die Polizei mahnt zur Vorsicht – und erklärt, wie weit man als Betroffener gehen darf.

WERNE

, 26.11.2014
Daran erkennen Sie dubiose Spendensammler

Im Winter sind wieder vermehrt dubiose Spendensammler in der Werner Innenstadt unterwegs.

Auf Facebook diskutieren einige User angeregt über eine vermeintliche Drückerkolonne in Diensten der Malteser, die aggressiv an Haustüren auftreten und Spenden sammeln wollen. Einigen Betroffenen ging die Sache merklich zu weit – sie haben von den Sammlern Fotos oder sogar kleine Filme gemacht. Die Gefilmten seien dann mehr oder weniger laut schimpfend von dannen gezogen.

Für Ralf Hammerl, Pressesprecher der Kreispolizei Unna, ein Indiz für unseriöses Geschäftsgebaren.  „Wer es ernst meint, der hat zum einen den Sammlerausweis dabei. Zum anderen könnte er Personalien oder eine Telefonnummer nennen und einwilligen, am nächsten Tag – wenn der Wohnungsbesitzer die Angaben überprüft hat – wiederzukommen.“   Generell warnt der Polizeisprecher davor, Fremde ins Haus zu lassen: „Da sollte man die notwendige Vorsicht walten lassen.“ Fotos oder Filmaufnahmen von den Sammlern zu machen, sei legitim. „Allerdings dürfen diese Aufnahmen nicht veröffentlicht werden.“ Sonst werden die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen verletzt.

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