Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Darum werden Sporthallen in Werne so knapp

Große Auslastung, großer Bedarf

Die Sporthallen in Werne sind ausgelastet. Im Grunde besteht sogar noch größerer Bedarf an Sporträumen. Die Zukunft sieht jedoch aktuell das genaue Gegenteil vor. Das zeigt auch unsere interaktive Karte.

WERNE

, 11.11.2014
Darum werden Sporthallen in Werne so knapp

Vor rund einem Jahr wurde die Turnhalle mitsamt der Schule am Windmühlenberg abgerissen. Ein Schicksal, das weiteren Hallen droht.

Jede Schule in Werne hat ihre eigene Sporthalle. Die wird nicht nur von den Schülern genutzt, sondern auch von den Vereinen. Nachmittags und abends sind die Hallen belegt, Hallenzeiten in der Lippestadt ein begehrtes Gut. Als die Weihbachgrundschule vor zwei Jahren geschlossen wurde, stand deshalb schon fest: Die Turnhalle bleibt in jedem Fall erhalten. Nun stehen mit der Wiehagen- und Wienbredegrundschule zwei weitere Standorte zur Disposition, mit der Barbaraschule dürfte ein drittes Gelände demnächst freigezogen werden. Damit würden auch drei Turnhallen verschwinden  - denn im Gegenzug zur Weihbachschule kommen die anderen Standorte für Wohnbebauung in Frage. Grundstücke werden sich kaum vermarkten lassen, wenn die vorhandene Fläche durch eine benachbarte Turnhalle eingeschränkt wird – vom zu erwartenden Lärm ganz zu schweigen.

Im Fall der beiden Grundschul-Standorte kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu: Beide Schulen sollen an einem neuen Standort zusammengefasst werden. Und das könnte die ehemalige Weihbachschule sein – wo sich bereits eine funktionstüchtige Halle befindet. Wenn es so kommt, würden mit der Barbaraschule drei Hallen verschwinden – und keine neue käme hinzu. Das Problem ist der Stadt Werne bekannt. Deshalb wurde ein Sportstätten-Entwicklungsplan in Auftrag gegeben, der den aktuellen Bedarf der Vereine bestimmt und als Handlungsgrundlage für weitere Entscheidungen dienen sollte. Die Ergebnisse liegen bereits vor – haben jedoch keinen Wert: Denn der Plan stammt aus der Zeit, als noch keiner der Grundschulstandorte in Frage gestellt war, geht also von mehr Hallen aus, als es in Zukunft tatsächlich geben wird. „Wir warten die endgültige Entscheidung zu den Grundschulstandorten ab und werden dann sehen, wie sich das Ganze auf die Hallensituation auswirkt“, sagt Frank Adamietz vom Kommunalbetrieb Werne. Termin für diese Entscheidung ist der 11. Dezember.

(ausgenommen sind Turnräume in den Kitas)

  • Grün: Turnhalle hat Bestand
  • Gelb: Zukunft der Turnhalle ist noch nicht geklärt
  • Rot: Turnhalle zum Abriss vorgesehen
Schlagworte:
Lesen Sie jetzt