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Das denken Wernes Pfarrer über Halloween

Reformationstag und Allerheiligen

Sowohl die evangelische als auch die katholische Kirchengemeinde haben in der kommenden Woche etwas zu feiern: den Reformationstag am 31. Oktober und Allerheiligen am 1. November. Wir haben mit Pfarrdechant Schäfer und Pfarrer Meese über die Feiertage gesprochen - und sie gefragt, ob sie auch Halloween feiern.

WERNE

, 30.10.2016
Das denken Wernes Pfarrer über Halloween

Wir haben mit Pfarrdechant Schäfer und Pfarrer Meese über Allerheiligen und Halloween gesprochen.

„Halloween ist doof.“ Pfarrdechant Jürgen Schäfer eine ziemlich klare Meinung zu dem neuen Trend. „Ich finde das persönlich furchtbar, weil eine verzerrte christliche Anschauung vermittelt wird. Die Toten sind im Himmel bei Gott und werden nicht in der Dunkelheit losgelassen.“ Sich selbst gruselig zu verkleiden, um sich vor den Untoten zu schützen, findet Schäfer „unsinnig“.

Auch der evangelische Pfarrer Alexander Meese ist kein Halloween-Fan. „Ich persönlich kann damit nichts anfangen. Es ist jetzt da und wer es braucht, kann das machen. Es sollte aber respektiert werden, dass Menschen da nicht mitmachen wollen. Wenn deren Häuser beschmiert werden, finde ich das nicht lustig.“ Dennoch stellt Meese Süßigkeiten parat, falls am Montag Kinder bei ihm klingeln sollten. „Saures gibt es bei mir nicht.“

Pfarrer besucht Theaterstück mit Flüchtlingen

Der Pfarrer freut sich ohnehin viel mehr auf den Reformationstag am 31. Oktober, den er mit seinen Konfirmanden feiert. „Wir werden uns um 19 Uhr ein Theaterstück der Jugendkirche in Hamm anschauen“, erzählt er. „Aufmachen“ lautet das Thema.

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Auch Flüchtlinge spielen in dem Stück mit, das demnächst auch nach Werne kommt. „Am 19. November gibt es ab 15 Uhr Zeit für Gespräche, um 19 Uhr wird das Stück aufgeführt“, so Meese. „Dann werden auch Werner Jugendliche mitwirken.“

Gottesdienste und Lesungen an Allerheiligen

Der 500. Reformationstag, der 2017 ein bundesweiter Feiertag ist, wirft in Werne auch schon seine Schatten voraus: „Es wird über das ganze Jahr verteilt verschiedene Konzerte, Lesungen und Gottesdienste geben“, so Meese. „Wir werden zum Teil mit der katholischen Kirche zusammenarbeiten.“

Dort steht aber am Dienstag erst einmal Allerheiligen an. Für Pfarrdechant Schäfer ist der stillte Feiertag immer noch fest in der Gemeinde verankert: „Das ist schließlich unser Hochfest und das feiern wir ganz normal: Wir gedenken der Verstorbenen und segnen die Gräber.“ Dazu gibt es über den Tag verteilt verschiedene Gottesdienste. Auch Schäfer selbst will das Grab seiner Eltern besuchen. 

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