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Die Oscars bestimmen das Kino-Programm in Werne

Capitol-Kino zeigt Oscar-Gewinner

Die Verleihung der Oscars in Hollywood hat Auswirkungen aufs Programm des Capitol-Cinema-Centers in Werne. Der prämierte Film „Shape of Water“ startet nun früher als geplant.

Werne

, 06.03.2018
Die Oscars bestimmen das Kino-Programm in Werne

Im Capitol-Cinema-Center läuft der Film „Shape of Water“ nun eine Woche früher als geplant. © Capitol-Cinema-Center

Für viele Kinofans und Filmliebhaber ist es der wichtigste Termin im Jahr: In der Nacht zu Montag blickten ganz Hollywood und Millionen Zuschauer auf die 90. Oscar-Verleihung. Mit vier Auszeichnungen war der Film „Shape of Water – Das Flüstern des Wassers“ der große Gewinner des Abends.

Ganz genau hingeschaut hat auch Jutta Wagner, Besitzerin des Capitol-Cinema-Centers. Denn die Filme, die die Jury ausgezeichnet hat, sollen in ihrem Kino auch eine Rolle spielen. Und sie können für eine kurzfristige Änderung des Programms sorgen.

Die Oscars bestimmen das Kino-Programm in Werne

Der Film „Shape of Water“ hat bei der Oscar-Verleihung abgeräumt. Vier Preise gingen an das Fantasy-Märchen. Das hat auch Auswirkungen auf das Capitol-Cinema-Center, das den Film schon ab Donnerstag zeigt. © dpa/Twentieth Century Fox

Deshalb läuft das Fantasy-Märchen „Shape of Water“ schon ab Donnerstag. „Wir wollten den Film sowieso in nächster Zeit zeigen. Wir hätten aber noch ein bis zwei Wochen gewartet. Aber jetzt ziehen wir ihn vor“, erklärt Wagner. Ab dem 8. März läuft der Streifen von Guillermo del Toro täglich um 20.15 Uhr über die Leinwand.

Die Oscar-Verleihung hat immer wieder Auswirkungen auf das Programm im Werner Kino. „Der Oscar macht schon etwas aus. Damit wird sehr viel Werbung für die Filme gemacht“, erklärt Wagner. Dabei sei aber entscheidend, wofür die Jury die Preise vergibt.

„Bester Film“ die interessantenste Kategorie

Für das Publikum interessant seien vor allem die Kategorien „bester Film“, „beste Regie“ sowie die Bereiche „bester Hauptdarsteller“ und „beste Hauptdarstellerin“, so Wagner. Der einzige Oscar, der nach Deutschland ging, spiegelt sich aus diesem Grund nicht im Kinoprogramm wider.

Gerd Nefzer hat für „Blade Runner 2049“ den Preis für die besten Spezialeffekte gewonnen. Eine Kategorie, die für die meisten Kinobesucher nicht so interessant sei, meint die Kinobesitzerin. Außerdem lief der Science-Fiction-Film bereits im Capitol-Cinema-Center.

Auch „Die dunkelste Stunde“ wird keinen Platz mehr im Programm finden, auch wenn der Oscar für den besten Hauptdarsteller an Gary Oldman ging, der Winston Churchill verkörperte.

„Three Billboards“ geht in die Verlängerung

Frances McDormand zeichnete die Jury als beste Hauptdarstellerin in „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ aus. Der viel diskutierte Film läuft seit zwei Wochen im Kino in Werne. „Jetzt werden wir ihn um eine Woche verlängern – auch weil uns dieser Film selbst so gut gefällt“, sagt Jutta Wagner. Sie ist selbst eben auch eine Filmliebhaberin.

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