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Dreiwöchiger Aufenthalt relativiert Deutschland-Bild einer jungen Japanerin

Lions Club Austausch

WERNE Deutschland – das bedeutet Eisbein, Sauerkraut und Lederhosen. Zumindest glaubte das die Japanerin Yui Takami vor ihrem dreiwöchigen Aufenthalt bei Familie Höinghaus in Werne. Sie wurde überrascht – und zwar angenehm.

von Von Daniel Claeßen

, 17.08.2010
Dreiwöchiger Aufenthalt relativiert Deutschland-Bild einer jungen Japanerin

Im Kreise ihrer deutschen Freundinnen: (v.li.) Carolin Overhage, Tamara Winkelmann, Yui Takami, Emily Höinghaus und Pia Nadrowski.

Die 20-Jährige aus der nordjapanischen Stadt Morioka hatte sich auf den internationalen Austausch des Lions Clubs richtig vorbereiten wollen. „Deshalb habe ich mir eine Art Reiseführer gekauft. Dort stand, dass die Deutschen gerne Eisbein essen und Lederhosen tragen.“ Dass es sich dabei um ein bayrisches Klischee handelte, fand Yui ganz schnell heraus. „Natürlich war ich überrascht, dass hier alles ganz anders ist. Aber es gefällt mir sehr.“

Großen Anteil daran hat wohl auch Emily Höinghaus. Die 17-jährige Wernerin und der Gast aus Japan verstanden sich auf Anhieb. Gemeinsam mit Emilys Familie besuchte Yui die Städte Köln und Münster, wo besonders die Kirchen großen Eindruck auf sie machten: „So etwas haben wir in Japan nicht.“

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