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Ehemaliges Schwesternwohnheim wird abgerissen

Zwei neue Kitas am Krankenhaus

Das siebengeschossige ehemalige Schwesternwohnheim am St.-Christophorus-Krankenhaus wird abgerissen. Es macht Platz für den „Kita-Campus“ der Jugendhilfe Werne. Rund 50 Mieter mussten ihre Wohnungen verlassen.

Werne

09.03.2018
Ehemaliges Schwesternwohnheim wird abgerissen

Auf dem Gelände am Krankenhaus soll ein „Kita-Campus“ entstehen. © Helga Felgenträger

Seit Dezember ist das höhere der beiden Schwesternwohnheime am Krankenhaus leer gezogen – den Abriss des siebengeschossigen Gebäudes bereitet das St.-Christophorus-Krankenhaus nun vor.

Das Krankenhaus und die Jugendhilfe Werne planen, an gleicher Stelle einen sogenannten „Kita-Campus“ zu errichten. Konkret soll dieser Campus zwei Kindertagesstätten umfassen, von denen eine als Betriebskindergarten für die Mitarbeiter des Krankenhauses und der Jugendhilfe dienen soll.

Mieter mussten ihre Wohnungen zum 31. Dezember verlassen

Neben den beiden Kindergärten plant das Christophorus-Krankenhaus noch eine dritte Unterkunft – ähnlich einem Mutter-Kind-Heim. Die Stadt spricht von einem „Wohnheim mit dem Schwerpunkt Erziehungshilfe“.

Zuletzt hatte das Krankenhaus in dem Schwesternwohnheim günstige Wohnungen vermietet. Insgesamt rund 50 Mieter hatten nach Angaben von Uwe Schenk, Direktor der Jugendhilfe, bereits im Juni 2017 ihre Kündigung erhalten. Zum 31. Dezember mussten sie ihre Wohnungen dann verlassen.

Baugrenze soll erweitert werden – Kritik von den Grünen

„Grundsätzlich ist ein Projekt, das der Stärkung des Krankenhauses dient, ein gutes Projekt“, sagte Planungsdezernent Ralf Bülte im jüngsten Bauausschuss – auch mit Blick auf die Baugrenze, die für das Projekt und auch hinsichtlich des geplanten Ärztehauses in direkter Nachbarschaft zur Klinik um etwa 4000 Quadratmeter erweitert werden soll.

„Wir sollten die Baugrenze möglichst eng ziehen, um nicht in den Baumbestand einzudringen“, kritisierte daraufhin Klaus Schlüter von den Grünen und appellierte daran, die Bäume auf dem Krankenhaus-Gelände zu verschonen. Unter dieser Prämisse wolle man die weitere Planung nun angehen.

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