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Erstaunlicher Fund bei Grabungen am Roggenmarkt

Video und Fotostrecke

Am Roggenmarkt in Werne soll eine Tiefgarage gebaut werden. Weil dort historische Bauten vermutet wurden, waren auch Archäologen am Werk. Und die Experten wurden bei ihren Ausgrabungen tatsächlich fündig. Was sie gefunden haben, erfahren Sie im Video und unserer Fotostrecke.

WERNE

, 25.11.2014

Die Bauunternehmung Austrup möchte auf einem Gelände am historischen Roggenmarkt in Werne eine Tiefgarage errichten. Da Urkunden nahe legten, dass dort früher ein großes Gebäude, vielleicht sogar eine Kapelle aus dem 12. oder 13. Jahrhundert gestanden hat, startete der Landschaftsverband dort Ausgrabungen. Auf eine Kapelle stießen die Archäologen nicht, dafür auf einen überraschenden anderen Fund.

Auskunft über den Fund und den derzeitigen Stand der Ausgrabungen geben im Video-Interview der Ausgrabungsleiter Dr. Georg Eggenstein sowie Dr. Eva Cichy vom Archäologischen Dienst des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Die Fotostrecke zeigt das gesamte Ausmaß der Ausgrabungsarbeiten. Außerdem können Sie dort sehen, wie das Gelände früher einmal ausgesehen hat.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Ausgrabung am Roggenmarkt in Werne

Die Bauunternehmung Austrup möchte auf einem Gelände am historischen Roggenmarkt in Werne eine Tiefgarage errichten. Da Urkunden nahe legten, dass dort früher ein großes Gebäude, vielleicht sogar eine Kapelle aus dem 12. oder 13. Jahrhundert gestanden hat, startete der Landschaftsverband dort Ausgrabungen. Auf eine Kapelle stießen die Archäologen nicht, dafür auf einen überraschenden anderen Fund.
24.11.2014
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Blick in die Ausgrabungs-Grube am Roggenmarkt© Foto: Jörg Heckenkamp
Besprechung vor Ort: (v.l.) Wernes Denkmalpflegerin Monika Geißler, Dr. Georg Eggenstein, Dr. Eva Cichy und Stadtplaner Ralf Bülte.© Foto: Jörg Heckenkamp
Gut zu sehen: Der Kellerboden des Gebäudes von 1524 besteht aus Natursteinplatten (links) und Ziegeln (darüber). Spätere Generationen gossen Beton über den ursprünglichen Boden (rechts).© Foto: Jörg Heckenkamp
Detail aus der Ausgrabungsstätte.© Foto: Jörg Heckenkamp
Die westliche Kellermauer des alten Gebäudes besteht aus Ziegeln.© Foto: Jörg Heckenkamp
Archäologin Eva Cichy an der massiven Mauer, die einst den Kamin trug.© Foto: Jörg Heckenkamp
Eva Cichy (v. l.) und Gerold Eggenstein im Gespräch mit Monika Geißler.© Foto: Jörg Heckenkamp
Die Nägel und Drahtstifte dienten zur Vermessung und Dokumentation der Funde. Nach Abschluss der archäologischen Erkundung darf der Investor dort die Tiefgarage bauen. Das heißt, alle Funde sind hinüber.© Foto: Jörg Heckenkamp
Scherbenfunde neben dem Gebäude erleichterten die zeitliche Einordnung.© Foto: Jörg Heckenkamp
Gerold Eggenstein mit einer Steinzeug-Scherbe. Sie fand sich neben dem Gebäude und machte die Datierung einfacher.© Foto: Jörg Heckenkamp
Die schwarzen Verfärbungen am Mauerwerk sprechen, laut der Experten, für einen Brand im Keller.© Foto: Jörg Heckenkamp
LWL-Archäologin Dr. Eva Cichy aus Olpe.© Foto: Jörg Heckenkamp
Ausgrabungsleiter Dr. Georg Eggenstein, Porträt.© Foto: Jörg Heckenkamp
Altes Foto von der ehemaligen Kranemannschen Fachwerkscheune (hinten links), die bis ins 20. Jahrhundert dort stand, wo jetzt die Ausgrabungen stattfanden.
Zeichnung von der ehemaligen Kranemannschen Fachwerkscheune (hinten links), die bis ins 20. Jahrhundert dort stand, wo jetzt die Archäologen suchten.© Foto: Jörg Heckenkamp
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