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Erstaunliches vom Kontrabass

Schnuppertag der Musikschule

Wer sich am Montag noch nicht sicher war, ob er sich oder sein Kind bei der Musikschule anmelden möchte, erhielt Argumentationshilfe. Und zwar musikalisch.

WERNE

von Von Arndt Brede

, 12.06.2012
Erstaunliches vom Kontrabass

Das Foyer des Stadthauses war gut gefüllt.

Denn bevor die Musikschul-Lehrer den Besuchern während des Schnuppertages im Stadthaus die Instrumente und Unterrichtsarten in Einzelgesprächen vorstellten, zeigten ihre aktuellen Schützlinge, was sie bereits gelernt haben.  Ob am Klavier, mit Geige, Bratsche Cello, Kontrabass, Block- und Querflöte oder sogar Akkordeon: Von den Anfängern bis zu den fortgeschrittenen Musikschülern erfreuten die Mädchen und Jungen ihr Publikum bei einem kleinen Konzert im Foyer des Stadthauses.

Musikschulleiter Dr. Hans Wolfgang Schneider und sein Team wollten eines auf jeden Fall erreichen: "Wir möchten die Begeisterung für die Musik im Alltag wecken." Das ist ihnen gelungen. Denn als der Kanon "Bruder Jakob" erklang, machten die Zuhörer entsprechende Bewegungen mit. Dann jedoch galt die Konzentration aller den Künstlern des Nachmittags. Den jungen Vorbildern für diejenigen, die vielleicht das eine oder andere Instrument lernen möchten.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Schnuppertag der Musikschule

Die jungen Musiker präsentierten im Foyer des Stadthauses, was sie bereits in der Musikschule gelernt haben.
11.06.2012
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Virtuosen auf vier Saiten: Lisa Pucknat und Alina Hagemeier.© Foto: Arndt Brede
Es ist auch das Engagement der Musikschullehrer, das die Qualität der Schüler ausmacht.© Foto: Arndt Brede
Das Publikum machte beim Kanon "Bruder Jakob" mit.© Foto: Arndt Brede
"Bruder Jakob, schläfst du noch?"© Foto: Arndt Brede
Volle Konzentration vor dem Klarrinettenvorspiel.© Foto: Arndt Brede
Gleich ist es so weit und die Querflöte erklingt.© Foto: Arndt Brede
Duc Dao Tran spielte am Klavier unter anderem eine Mazurka.© Foto: Arndt Brede
Wer weiß, ob dieser kleine Schnuckel nicht in ein paar Jahren ebenfalls zur Musikschule geht?© Foto: Arndt Brede
Charlotte Dunkel spielt Akkordeon und auch Querflöte.© Foto: Arndt Brede
Warten auf den "großen" Auftritt.© Foto: Arndt Brede
Hannah Schilling gab Kostproben ihres gesanglichen Könnens.© Foto: Arndt Brede
Die nächste Musikschulgeneration war auch schon da.© Foto: Arndt Brede
Musikschulleiter Hans Wolfgang Schneider moderierte den Schnuppertag launig.© Foto: Arndt Brede
Das Foyer des Stadthauses war gut gefüllt.© Foto: Arndt Brede
Unbestritten der Höhepunkt des kleinen Musikschülerkonzerts: die Arie "O mio babbino caro" von Giacomo Puccini, gesungen von der 20-jährigen Julia Melina Müller.© Foto: Arndt Brede
Schlagworte Werne
Die Musikschüler zeigten keine Scheu, auch mal einen Aha-Effekt zu liefern. Jonathan Dunkel zum Beispiel bewies am riesigen Kontrabass, dass dieses schwere Instrument durchaus in der Lage ist, Beethovens "Ode an die Freude" zu vertonen. Der Beifall war ihm genau so sicher wie den anderen Solisten und Duos. Sie alle gaben ihr Bestes. Den unbestrittenen Höhepunkt des ersten Teils des Schnuppertages erlebten die Zuhörer, als Julia Melina Müller nach vorn trat und sang. Da stand eine 20-jährige Wernerin vor dem Publikum und sang "O mio babbino caro". Wer an diesem Nachmittag jene wunderschöne Arie von Giacomo Pucccini mit geschlossenen Augen hörte, mochte glauben, er sitze in einem Opernhaus.

Wer sich anmelden möchte, kann zu den Öffnungszeiten des Werner Bürgerbüros unter Tel. 71333 anrufen.

 

 

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