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Ex-Vikar schied freiwillig aus dem Leben

Schreckliche Details

Eindeutig geklärt ist die Todesursache des ehemaligen Werner Vikars David Zalass (54). Nach Erkenntnissen der Polizei Duisburg, wo Zalass wohnte, nahm er sich das Leben. Schreckliches Detail: Die Leiche lag Monate unentdeckt in der Wohnung.

WERNE

von Von Helga Felgenträger

, 24.08.2010
Ex-Vikar schied freiwillig aus dem Leben

Der Werner Ex-Vikar beging Selbstmord. Seine letzten Lebensjahre liegen im Dunkeln.

„Es ist eindeutig Suizid gewesen“, teilte der Pressesprecher der Polizei Duisburg, Ramon Vandermaat, auf Anfrage mit. Der ehemalige Vikar der Kirchengemeinde St. Christophorus hat mehrere Monate tot in seiner Wohnung in Duisburg Walsum gelegen. Die Leiche war bereits im Zustand der Mumifizierung.   Weiteres furchtbares Detail: Erst die Ansammlung von Fliegen im Hausflur habe die Nachbarn veranlasst, die Polizei zu rufen. „Es ist davon auszugehen, dass der Selbstmord Anfang des Jahres, Januar oder Februar, erfolgte“, fährt der Pressesprecher weiter fort.

  Keiner könne genau sagen, was Zalass in den vergangenen vier Jahren gemacht habe, so Vandermaat. Bei der Kirchengemeinde St. Josef in Walsum sei er bis 2006 angestellt gewesen. Das Mietshaus, in dem er wohnte, sei dazu geeignet, dass einer zurückgezogen leben könne, meint der Pressesprecher. Zalass habe offensichtlich keine oder wenig Kontakte gehabt.   In Walsum arbeitete Zalass, der nach seiner Anstellung in der St. Josefs-Gemeinde ein Angebot aus Warschau hatte, als Seelsorger. In der Kirchengemeinde St. Christophorus, die am Wochenende namentlich für ihn betete, war Zalass von 1996 bis 2001 als Vikar tätig gewesen. 

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