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Fußgängerfreundliches Pflaster für die Bonenstraße

Verkehrssicherung

Nach der großen Baumaßnahme Steinstraße/Marktplatz im vergangenen Jahr ist nun die Bonenstraße an der Reihe. Aber im vergleichsweise kleinen Maßstab.

WERNE

von Von Jörg Heckenkamp

, 13.06.2012
Fußgängerfreundliches Pflaster für die Bonenstraße

Hier tut sich bald was. Martin Gößl (v. l., Wir für Werne), Norbert Smuda (Stadtmarketing) und Tiefbauamts-Chef Gisbert Bensch zeigen die Markierungen in der Bonenstraße.

"Denn das läuft unter dem Motto 'Verkehrssicherung'", sagt Tiefbauamts-Chef Gisbert Bensch. Also keine aufwändigen und monatelangen Kanal- und Kabelarbeiten, keine komplette Erneuerung der Oberfläche. Sondern: Ein Austausch welligen Pflasters auf insgesamt 230 Quadratmetern in drei verschiedenen Bereichen sowie eine neue Fugenverfüllung. "Mittwoch, am 20. Juni, starten wir", sagt Bensch.Brüchiges Pflaster

Die anliegenden Geschäftsleute und Bewohner warten schon länger auf diesen Schritt. Gerade in der oberen Bonenstraße, durch mehrere Leerstände gebeutelt, ist eine Verbesserung der Infrastruktur dringend nötig. Brüchiges Pflaster, große Fugen, wellige Oberflächen - einen regelrechten Hindernis-Parcours müssen die Passanten zwischen Kreisverkehr und Partnerschaftsuhr absolvieren. Und auch der Bereich am Moormannplatz bedarf einer Sanierung.

Drei unterschiedlich große Flächen hat die Stadt schon mit gelber Farbe markiert. "Das sind die Flächen, in denen wir das Pflaster aufnehmen und austauschen", erklärt der Experte. Um den Fußgängern entgegenzukommen, soll das neue Pflaster mehr Anteile an glatten Betonsteinplatten statt dem Grauwacke-Pflaster aufweisen. Andere Bereiche dürfen sich zumindest über eine neue Verfugung mit einer Art Steinmehl freuen. "Das sollte länger halten als das bisherige Fugenmaterial", hofft Bensch. Denn die alten Fugen hatte der Besenwagen schnell wieder herausgefegt. Darum soll die neue Fugen-Füllung ausreichend Zeit bekommen, sich zu setzen. Bedeutet: Der Besenwagen fährt nicht.Vorübergehend selbst fegen

Hier kommen die Anwohner ins Spiel. Martin Gößl von der Aktionsgemeinschaft "Wir für Werne" appelliert an alle Geschäftsleute: "Sie sollten in dieser Übergangszeit selber auf die Sauberkeit achten."

Zwischen 30.000 und 35.000 Euro dürfte die Pflasterverbesserung die Stadt kosten. Da es sich um eine Verkehrssicherungs-Maßnahme handelt, kommen auf die Anlieger keine Kosten zu. Ausführende sind die Firmen Mors aus Herbern sowie die bewährten portugiesischen Pflasterer. Die haben laut Bensch ihre Qualitäten schon unter Beweis gestellt, nämlich bei der Innenstadt-Sanierung.

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