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Geschichte der Juden wird dauerhaft ausgestellt

Stadtmuseum

Die Geschichte der Juden in Werne wird nun auch dauerhaft im Stadtmuseum dargestellt. In einer Vitrine präsentiert Museumsleiterin Heidelore Fertig-Möller Dokumente, die die 400-jährige Geschichte von jüdischer Kultur in Werne dokumentieren.

WERNE

von Von Irene Steiner

, 11.08.2010
Geschichte der Juden wird dauerhaft ausgestellt

Museumsleiterin Heidelore Fertig-Möller mit einem Faksimile der ältesten Urkunde, die die Ansiedlung einer jüdischen Familie in Werne dokumentiert.

So ist ein Faksimile der ersten Urkunde zu sehen, die den Zuzug einer jüdischen Familie im Jahr 1566 nach Werne dokumentiert. Auch eine Liste aller jüdischen Familien, die 1816 in Werne wohnten ist darunter und eine Zeichnung der jüdischen Synagoge, die in der Pogromnacht vom 9. November 1938 zerstört wurde. Ein Auszug aus einer Schulakte von 1938 dokumentiert die Ausgrenzung der jüdischen Mitbürger im Gemeinwesen der Stadt Werne, der jüdische Familien wie die Salomons oder die Heimanns seit mehr als 100 Jahren angehört hatten: Die Liste mit den Namen der Kinder der Familie Heimann ist mit dem unterstrichenen Wort „Jude“ markiert. Im Original in flammenden Rot. 

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