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Gläubige feiern erste Sonntagsmesse nach der Profanierung in Stockum

St.-Konrad-Kirche

Neuanfang in St. Sophia: Nach der Profanierung von St. Konrad feierten die Gläubigen am Sonntag ihre erste Messe in Stockum. Schlagzeug, Bass und E-Gitarre brachten richtig Pep in die Messe.

Werne

, 08.07.2018
Gläubige feiern erste Sonntagsmesse nach der Profanierung in Stockum

Gelungener Neuanfang: In St. Sophia stand die erste Sonntagsmesse nach der Profanierung von St. Konrad an. Zur Begrüßung übernahm der Projektchor St. Christophorus die lautstarke, musikalische Gestaltung. © Karolin Mersch

Die 50 Gemeindemitglieder aus St. Konrad waren sich nach der Heiligen Messe einig: „Das war eine schöne Begrüßung“. Und weiter: „Es war vor allem laut“, scherzten die neuen St.-Sophia-Besucher. Für diese Lautstärke war besonders der Projektchor der Christophorus-Gemeinde verantwortlich: Mit Schlagzeug, Bass- und E-Gitarre, Flöte, Klarinette und Sängern brachten die Musiker unter der Leitung von Beate und Manfred Hojenski richtig Pep in die Messe.

„Die Lieder handeln alle vom Neuanfang“, erklärte Pfarrdechant Jürgen Schäfer in seiner Predigt. Die Gemeinde sang noch etwas verhalten mit, denn vielen waren Texte und Melodien noch unbekannt. „Der Chor hat toll gespielt. Ich höre die immer gerne“, lobte eine Besucherin aus St. Konrad anschließend.

„Eine riesige Geschichte des Scheiterns Jesu“

In der Predigt sprach Schäfer vor allem über das Leben Jesu und was die Gläubigen selbst daraus lernen könnten. „Wenn man es auf die Spitze treibt, ist das Evangelium eine riesige Geschichte des Scheiterns Jesu“, erklärte er. Trotzdem hätten sich ihm immer wieder Menschen angeschlossen und genau davon sei er abhängig gewesen. „Ohne unser Dasein geht es nicht und dabei nimmt Gott den Menschen ernst“, meinte Schäfer.

Die Zerbrechlichkeit, die jeder einzelne Mensch habe, hätte Jesus am Kreuz auf sich genommen. Schäfer plädierte auf das Vertrauen und den Glauben daran, die einem in schweren Zeiten, zum Beispiel beim Abschied von der Kirche St. Konrad, unterstützen könnten. Jesus würde dabei besonders in der Eucharistie zu uns stehen.

Die Gemeindemitglieder aus St. Konrad freuten sich über die erste Messe in St. Sophia. „Schön, dass Pfarrer Doppelfeld dabei war. Da kamen ganz heimische Gefühle auf“, erzählten sie, denn er hätte viele Messen in St. Konrad gehalten. Am Ende war sich die Gruppe sicher: Sie werden regelmäßig nach Stockum zu den Messen fahren.

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