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Handwerker sind in den Ferien an Werner Schulen immer seltener im Einsatz

Sommerferien

Werner Schulen haben immer weniger Sanierungsbedarf. Das ist schon in diesen Sommerferien deutlich, in denen gewöhnlich viel Baubetrieb an Schulen herrscht. Der Grund ist erfreulich.

Werne

, 19.07.2018
Handwerker sind in den Ferien an Werner Schulen immer seltener im Einsatz

Keine klassische Ferien-Sanierung, aber dennoch ein Job unter Zeitdruck: der Anbau an der Uhlandschule. © Vanessa Trinkwald (Archiv)

Viel gibt es in diesen Sommerferien an Sanierungsarbeiten nicht zu tun. Für gewöhnlich werden die sechs Wochen dafür genutzt, umfangreichere Umbau- und Unterhaltungsmaßnahmen an den Schulen durchzuführen. Es gibt schließlich keine längere Periode, an der man damit den Schulbetrieb nicht stört.

Doch in Werne nehmen diese Maßnahmen immer weiter ab, wie Jürgen Hetberg vom Gebäudemanagement der Stadt Werne erklärt. Das hat vor allem mit den vielen Schul-Neubauten im Werner Stadtgebiet zu tun.

„Wird sich minimieren“

„Das wird auch in Zukunft immer weniger werden. Benötigte Maßnahmen werden sich minimieren“, meint Hetberg. Klar: Neue Schulen haben in der Regel erst später Sanierungsbedarf.

Doch weniger heißt nicht, dass es gar keine Maßnahmen in diesen Ferien gibt.

Das größte Projekt ist ein Neubau und zwar der an der Uhlandschule. Dieser läuft natürlich schon länger und zählt nicht unbedingt als klassische Ferien-Sanierungsarbeit.

Wie berichtet, entstehen dort Anbauten sowohl am OGS- als auch am Klassentrakt, in denen insgesamt vier Unterrichtsräume, zwei Differenzierungsräume, ein Mehrzweckraum und zwei Gruppenräume Platz finden sollen.

Die benötigt die Schule – vor allem perspektivisch – für die erstmals zum kommenden Schuljahr vorgesehene Fünfzügigkeit.

Zeitdruck und eine Befürchtung

Hier hat man in den sechs Wochen, bevor das neue Schuljahr beginnt, entsprechenden Zeitdruck, so Jürgen Hetberg. Dennoch gehe er davon aus, dass die Zeit reichen sollte.

Die größte Befürchtung sei nur, dass der Estrich auf dem Boden nicht rechtzeitig trocknet und die Arbeiter den neuen PVC-Boden nicht rechtzeitig verlegen könnten. „Sollte dies der Fall sein, kann die Schule aber auch zunächst auf den Altbau ausweichen“, meint er.

Zwei kleinere Projekte

Zu den klassischen Ferien-Arbeiten an Schulen gehören Projekte am Anne-Frank-Gymnasium und an der Kardinal-von-Galen-Schule. Am AFG ist in etwa zwei Wochen der Austausch der Lüftungsanlage im Keller geplant. Hierbei belaufen sich die Kosten auf etwa 6000 bis 7000 Euro, schätzt Hetberg.

Wesentlich günstiger ist die Maßnahme an der Stockumer Grundschule. Für diese hat Gelsenwasser ein neues Spielgerät gesponsert. Dabei handelt es sich um ein in den Boden eingelassenes Trampolin. Dieses sollen zwei Arbeitskräfte in etwa zwei Wochen realisieren. Die Material- und Lohnkosten bewegten sich in etwa bei 500 Euro, so der Gebäudeverwalter der Stadt.

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