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Innenstadt soll weitgehend barriefrei werden

Vermessung

WERNE Genau vermessen wurden jetzt die Höhenlinien in der Innenstadt, die geplante Neugestaltung des Werner Stadtkerns rund um Marktplatz und Steinstraße steht an.

von Von Irene Steiner und Daniel Claeßen

, 09.08.2010
Innenstadt soll weitgehend barriefrei werden

Mitarbeiter des Vermessungsbüros Zurhorst nahmen die Höhen in der Innenstadt unter die Lupe.

Für eine genau Entwurfsdetail-Planung wurden zum Beispiel die Höhen der Ladeneingänge präzise erfasst, teilweise sogar als "Zwangshöhen", wie Gisbert Bensch vom Tiefbauamt die Relevanzzahlen nennt, die bei der Planung auf jeden Fall eingehalten werden müssen. "Was ebenerdig ist, muss auf jeden Fall ebenerdig bleiben", schaut Bensch auch auf die Barrierefreiheit beim Zugang zu den Geschäften. Auch die eine oder andere zurzeit vorhandene Stufe könne bei der Neugestaltung ausgeglichen werden. Aber: "Wir können nicht versprechen, dass überhaupt keine Stufen mehr bleiben", so Bensch.Anliegerversammlung im September

Die Höhenlinien, die die Vermesser erfassten, sind aber auch für den Verlauf der Abwasserrinnen wichtig. "So können wir den Verlauf auch in die gestalterische Konzeption einbinden", erklärt Bensch. Mit der Vermessung wird - wie vom Planungsausschuss in der Junisitzung gefordert - die Planung für die Innenstadt-Neugestaltung vorangetrieben. Als nächster Fixtermin steht eine Anliegerversammlung Anfang September an. Im Oktober allerdings entscheidet sich erst, ob aus Düsseldorf Fördergelder für die Neugestaltung der Werner Innenstadt fließen - bis dahin muss ein stimmiges Konzept ausgearbeitet sein. "Immerhin wissen wir jetzt, wer Minister wird", entdeckt Stadtplaner Ralf Bülte zumindest geringen Fortschritt in der Landeshauptstadt.

Die alte Landesregierung hatte sämtliche Gelder zu Förderung des Städtebaus eingefroren. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass uns diese Gelder im Nachhinein versagt werden", ist sich Bülte sicher, dass der Masterplan Innenstadt finanziell auf sicheren Füßen steht. "Natürlich ist so eine Förderliste auch eine politische Liste. Aber sie gründet vor allem auf fachlichen Gesichtspunkten." Deshalb werde die Stadt weiterhin vorbereitende Maßnahmen für die Innenstadtsanierung vorantreiben

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