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Kleine Tröster im Einsatz für den Rettungsdienst Werne

Spenden

Sie sind klein, braun und tragen eine Schleife um den Hals mit einem Bärenlogo und der Aufschrift: „Good Bears of the World“. Die Teddybären helfen ab sofort dem Werner Rettungsdienst.

Werne

von Leandra Stampoulis

, 06.09.2018
Kleine Tröster im Einsatz für den Rettungsdienst Werne

Hartmut Kröger (v.l.), Leiter des Rettungsdienstes Werne, Michael Zurhorst, Vorsitzender des Fördervereins Lions Club Werne in Westfalen, Daniel Magalski, Vorsitzender der Deutschen Teddy-Stiftung, Marco Schulze-Beckinghausen, Präsident des Lions Club Werne in Westfalen und Notfall-Sanitäter Thomas Dißel, freuen sich über die neuen Teddys. © Leandra Stampoulis

Teddybären schenken Kindern Trost. Die Deutsche Teddy-Stiftung verteilt seit 10 Jahren über 80.000 Teddybären in ganz Deutschland an Kinder, die in einer Notsituation Ablenkung brauchen.

„Das kann mit etwas ganz Niederschwelligem anfangen. Etwa wenn ein Kind dabei war, als die Oma umgekippt ist. Der Bär ist dann ein Tröster“, so Daniel Magalski, Botschafter der Deutschen Teddy-Stiftung. Der kleine Bär öffnet die Kinderherzen oder hat für die kleinen ein offenes Plüschohr.

Durch Spenden finanziert

Der Lions Club Werne in Westfalen hat durch eine großzügige Spende jetzt 275 Teddybären der Deutschen Teddy-Stiftung an den Rettungsdienst Werne übergeben. „Für uns ist es eine große Freude an der Stelle in Werne behilflich zu sein. Wir haben sofort gesagt, dass das Projekt zu 100 Prozent in unser Schema passt“, sagte Michael Zurhorst, Vorsitzender des Fördervereins Lions Club Werne in Westalen.

Der Lions Club helfe mit 50.000 Euro jährlich bei Kinder- und Jugendprojekten. Dieses Geld werde aus Spenden finanziert: „Ein großer Dank geht also vor allem an die Werner Bürgerinnen und Bürger, die immer gerne zu einer Spende für soziale Projekte bereit sind.“

Nachschub sollte erst einmal halten

Es ist nicht das erste mal, dass die kleinen Tröster-Teddys zum Einsatz in Werne kommen. Schon 2011 gab es eine Spende des Reservistenvereins Werne. Da das aber schon etwas her ist, musste die teddylose Zeit überbrückt werden. „Die Rettungskräfte haben eigene Teddybären von zu Hause an Kinder in Not verteilt. Aber irgendwann ist auch da der Vorrat aufgebraucht gewesen.

„Wir freuen uns sehr über die Teddyspende und hoffen, dass sie ungefähr drei bis vier Jahre hält. Aus den Erfahrungen können wir sagen, dass die kleinen Teddys gut bei den Kindern ankommen. Auch schon ältere Kinder, so zwischen 12 und 14 Jahren nehmen die Teddys noch gerne in den Arm“, sagte Hartmut Kröger, Leiter des Rettungsdiensts in Werne.

Weitere Spender gesucht

Auch Magalski kann nur über positive Erfahrungen sprechen: „Für viele Kinder bleibt der Bär als Erinnerung an eine Zeit, die zwar schwierig für sie war, aber in der dieser Begleiter Trost gespendet hat und für sie da war. Die Teddys enthalten keine Schadstoffe, sie kommen eingeschweißt bei dem jeweiligen Kind an.“

Auch Privatpersonen können Spenden abgeben. „Das gespendete Geld fließt eins zu eins in die Teddybären. Wenn jemand aus Werne spendet, dann bleibt die Spende auch in der Stadt“, so Magalski.

Teddy mit Nachricht

In dem kleinen Zettel, der bei jedem Teddy am Rücken befestigt ist, ist ein kleiner Zettel befestigt: „Du hast mich bekommen, weil du etwas Besonderes bist und weil dir etwas Besonderes passiert ist. Ich will jetzt dein ständiger Begleiter und Freund sein.“

Eigentlich kann man nur hoffen, dass die Bären nicht zum Einsatz kommen. Aber im Notfall werden dann ab jetzt neue Kinder und Teddys Freundschaften geknüpft.

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