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Krankenhaus: Tomograph kann Katheter ersetzen

WERNE Auf den ersten Blick fehlen dem Betrachter vor Staunen fast die Worte. Der neue Computertomograph (CT) in der radiologischen Gemeinschaftspraxis am St.-Christophorus-Krankenhaus ist schon rein optisch ein "echter Hammer". Außerdem können mit dem Gerät unangenehme Katheteruntersuchungen verhindert werden. Anschaffungskosten: 700 000 Euro.

von Von Kevin Kohues

, 13.08.2008

Mit stolzen 700 000 Euro, die das Gerät gekostet hat, ist es der vorläufige Höhepunkt in der Geschichte der Gemeinschaftspraxis Radiologie Unna/Werne, die am hiesigen Standort gerade ihr zehnjähriges Bestehen feiert.

Einer von fünf beteiligten Ärzten ist Dr. Bertram Braun, der den CT am Mittwoch vorstellte. "Wir haben in allerneueste Technologie investiert, um der gestiegenen Patientenzahl und den höheren Anforderungen noch besser gerecht werden zu können", so Dr. Braun. Ein vergleichbares Gerät sei im näheren Umkreis allein in Dortmund zu finden.

Der Patient profitiert

Und worin liegen genau die Vorteile des neuen Apparates? Dr. Braun: "Mit Hilfe dieses CTs kann ein Großteil der Herzkatheteruntersuchungen ersetzt werden." Der Patient profitiert also, weil kein Katheter durch die Leiste bis zum Herzen gelegt werden muss.

Genaues Abbild des Herzens

Hinzu kommt, dass das neue Gerät dank seines 128-Zeilen-Detektors das Herz schneller und genauer untersuchen kann, als das bisher der Fall war. Und auch die Strahlenbelastung wird im Vergleich zum Vorgänger-CT deutlich reduziert. Der alte 64-Zeilen-Tomograph war erst im letzten Jahr angeschafft worden, genügte aber den Ansprüchen nicht und musste daher ungewöhnlich früh ausgetauscht werden.

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