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Mehr Arbeitslose durch Urlaubszeit

Statistik

1165 Menschen waren im August in der Lippestadt arbeitslos gemeldet – 45 mehr als noch im Juli. Gemessen an der offiziellen Einwohnerzahl von 29994 Menschen würde das eine Quote von 3,8 Prozent bedeuten. Auch im Kreisgebiet waren im August wieder mehr Menschen arbeitslos.

WERNE

von Von Daniel Claeßen

, 31.08.2010
Mehr Arbeitslose durch Urlaubszeit

Im August herrscht wegen Werks- und Sommerferien in einigen Bundesländern für gewöhnlich wenig Bewegung auf dem Arbeitsmarkt.

„Die Urlaubszeit und das Ende von Schul- und Berufsausbildungen hat im August die Arbeitslosigkeit erneut ansteigen lassen“, erklärt Friedhelm Kock, Leiter der Agentur für Arbeit Kamen. Ebenfalls mit dazu beigetragen hätten die Auswirkungen von Konkursen, wobei ein Teil der betroffenen Arbeitnehmer zuletzt in einer Transfergesellschaft beschäftigt gewesen sei, aber bis zum Ablauf des Vertrags nicht vermittelt werden konnte.   „Ich bin mir sicher, dass die meisten der neu hinzu gekommenen Arbeitslosen schon in der nächsten Zeit eine neue Chance bekommen werden“, so Kock mit Blick auf den weiterhin hohen Stelleneingang. Im Bezirk der Geschäftsstelle Kamen (Kamen, Bergkamen und Werne) waren insgesamt 6678 Personen ohne Arbeit gemeldet – 3,2 Prozent mehr als im Juli. Vor einem Jahr waren es noch 6697. Die Arbeitslosenquote – gemessen an allen zivilen Erwerbstätigen – liegt bei 10,6 Prozent.

„Der Stellenmarkt im Agenturbezirk Kamen boomt“, erklärte Kock weiter. „Auch ohne die durch eine Ansiedlung in Werne neu geschaffenen Arbeitsplätze zeigt sich die Kräftenachfrage höher als im August 2009.“ Insgesamt meldeten die Unternehmen 444 offene ungeförderte Arbeitsstellen. Damit hat sich die Zahl der offenen Stellen im Vergleich zum Vormonat um 213 erhöht. Die Zeitarbeit spielt auch weiterhin in der Kräftenachfrage nur eine untergeordnete Rolle. Aus diesem Bereich kamen 49 Kräfteanfragen.

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