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Migranten lernen Deutsch durch zweisprachige Bücher

Landesprojekt

Viele Kinder mit einem Migrationshintergrund haben Probleme im Kindergarten oder in der Schule mitzukommen, werden gar ausgeschlossen durch ihre mangelnden Sprachkenntnisse. Dem möchte nun die Stadtücherei vorbeugen und nimmt an einem neuen Landesprojekt teil.

WERNE

von Von Sarah Gieselmann

, 12.08.2010
Migranten lernen Deutsch durch zweisprachige Bücher

Sabrina Schönfelder und Lars Fiege (v.l.), Azubis in der Stadtbücherei Werne, mit dem Projektplakat und zweisprachigen Kinderbüchern.

Das Seminar „Mama liest uns vor“ bildet mehrsprachige Lesepatinnen aus, um Kindern die Landessprache zugänglich zu machen. Das Ganze steht unter dem mit Landesmitteln gefördertem Projekt „Verstehst du mich? Fremde Sprachen und Kulturen entdecken“, welches die Stadtbücherei ebnet.

„Mama liest uns vor“ und bildet interessierte Frauen vom 13. bis 17. September aus. Themenschwerpunkte werden unter anderem gesetzt auf: Wie lernen Kinder die Sprache, das Sprechen und das Lesen? Wie kann bei Kindern aus Zuwandererfamilien das Interesse an Büchern vermittelt werden? Am 20. September erhalten die Teilnehmer bei einer öffentlichen Vorlesung vor einem Publikum jeder Altersklasse ihre Zertifikate. „Nach ihrer Ausbildung werden die Lesepatinnen in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen eingesetzt. Die Stadtbücherei möchte mit ihnen Kinder für das Lesen interessieren, die möglicherweise Probleme haben, deutsch zu verstehen“, sagt Gerlinde Schürkmann, Leiterin der Bücherei. Durch lesen in der Herkunfts- und Landessprache sollen den Kindern vermittelt werden, dass ihre Sprache etwas Besonderes ist. Auch sollen Verständigungsprobleme verringert werden. 

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