Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Mit Blaulicht und Eskorte zum Dienst gebracht

WERNE Er war sie aufgeregt wie am ersten Tag: Antonius Feldmann, der Leiter der Polizei Werne. Dabei war es doch sein letzter Diensttag in Werne. Nach 40 Jahren. Und der sollte ihm in Erinnerung bleiben.

von Von Elisabeth Plamper

, 11.12.2007
Mit Blaulicht und Eskorte zum Dienst gebracht

„Ich bin so aufgeregt wie am ersten Tag bei meinem Dienstantritt“, sagt Antonius Feldmann (Mitte).

"Ich war sprachlos". Am frühen Dienstagmorgen machte eine Polizei-Eskorte mit Blaulicht beim Ersten Polizeihauptkommissar zu Hause in Drensteinfurt halt, um ihn dann im Dienstwagen zu seiner Dienststelle in Werne zu fahren.

"Die Nachbarn haben alle aus dem neugierig aus den Fenstern geschaut." Ausgeheckt hatten die Überraschung Bezirksdienstleiter Hermann Langhals und Wachdienstführer Ingo Johnsen, denn Antonius Feldmann geht nach 40 Jahren Polizeidienst in den (Un)ruhestand. Und sein letzter Arbeitstag sollte ihm auf diese Weise besonders in Erinnerung bleiben. "Es war schon sehr ergreifend".

In Zukunft auf Reisen

Polizist habe er immer werden wollen, plaudert der angehende Ruheständler aus dem Nähkästchen. Schon als kleiner Junge hätten ihn die Erzählungen eines Kriminalbeamten aus der Nachbarschaft fasziniert. So trat der damals Zwanzigjährige 1967 bei der Polizei ein. Seit Januar 1975 bis heute war Antonius Feldmann im Kreis Unna tätig, davon fast 25 Jahre in Werne. Nach zeitweise ereignisreichen Dienstjahren will er zukünftig gemeinsam mit seiner Frau viel Zeit auf Reisen verbringen und "fotografieren".

Lesen Sie jetzt