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Mit Sturmmaske und Schlagring auf Beutezug

Räuberische Erpressung

Am zweiten Verhandlungstag am Donnerstag vor dem Amtsgericht in Lünen, sprach der Richter einen 19-jährigen Werner der schweren räuberischen Erpressung für schuldig und verhängte eine einjährige Jugendstrafe zur Bewährung, sowie eine Geldstrafe von 800 Euro.

WERNE

von Von Heinrich Höckmann

, 28.06.2012

Gemeinsam mit einem Komplizen war der Angeklagte am 26. Oktober nach Münster gefahren. Dort hatten sie sich um 3.15 Uhr gezielt ein Opfer gesucht, mit einem Messer bedroht und so zur Herausgabe seines Handys und der Geldbörse genötigt. Nur scheibchenweise war der Angeklagte am ersten Verhandlungstag mit der Wahrheit herausgerückt. Die Planung der Tat wegen akuter Geldnot mochte er nicht zugeben.Tatort gezielt ausgesucht Der Komplize ist bereits zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Ihn befragte das Gericht am Donnerstag. Haarklein erläuterte er die Vorgänge in jener Nacht in Münster. Danach hatten sie die Stadt gezielt ausgesucht, in der Hoffnung auf vermögendere Opfer, hatten Stilett, Schlagring und Sturmmaske eingepackt. Sie hatten Handzeichen vereinbart, wenn ein geeignetes Opfer gesichtet wurde.Aber wirklich kaltblütig waren sie nicht. 150 Euro behalten sie, das Portemonnaie geben sie zurück. Als das Opfer auch noch die Sim-Karte seines Handys haben möchte, geben sie ihm das Handy zurück, weil ihnen das Herausnehmen der Karte zu umständlich ist. Nach ihrer Flucht ruft das Opfer damit die Polizei und die Täter können gestellt werden.    

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