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Nehmen Fusionspläne konkrete Formen an?

Niesmann-Weggang

Der überraschend angekündigte Wechsel von Pfarrdechant Klaus Martin Niesmann wirft zwei Fragen auf: Gibt es bereits einen Nachfolger? Ist der Personalwechsel verwoben mit der geplanten Gemeindefusion?

WERNE

von Von Jörg Heckenkamp

, 18.06.2012
Nehmen Fusionspläne konkrete Formen an?

Wer tritt die Nachfolge von Pfarrdechant Klaus Martin Niesmann an? Darauf gibt es noch keine Antwort.

Zu beiden Fragen gibt es keine eindeutige Antwort. Zur Nachfolge hatte der im Oktober nach Weeze wechselnde Pfarrdechant zumindest so viel gesagt: "Ein neues Gesicht von außerhalb soll das Ganze in Werne im Blick haben."

Wer das sein könnte, wann er kommt, in welcher Funktion - Fragen, auf die die Pressestelle des Bistums in Münster derzeit keine Antwort gibt.Wechsel mit Neuorganisation verbinden

Die zweite Frage lässt sich ebenfalls nicht eindeutig beantworten. Doch in örtlichen Kirchenkreisen kam nach der Ankündigung des Niesmann-Wechsels schnell die Vermutung auf, dass die Anfang 2011 vorgestellten Fusionspläne zu einer einzigen, katholischen Werner-Großgemeinde damit ein konkretes Datum hätten.

Schließlich würde es Sinn machen, den Wechsel der Pfarrstelle von St. Christophorus mit der Neuorganisation zu verbinden. Genau diese Vermutung beschleicht beispielsweise Dr. Heinz Brückmann, Vize-Kirchenvorstands-Chef der Gemeinde: "Es sieht so aus, als wenn sich das Fusionsgeschehen beschleunigt."Eine Großgemeinde

Anfang 2011 hatte Weihbischof Dieter Geerlings Nägel mit Köpfen gemacht und die Fusion der beiden Gemeinden St. Christophorus (mit Maria Frieden) und Seliger Nikolaus Groß zu einer einzigen stadtweiten Großgemeinde verkündet. Zeithorizont: bis spätestens 2015. Auch einen Stellenplan stellte er schon vor: zwei Diözesan-Pfarrer, zwei Pfarrer der Weltkirche (zum Beispiel aus Indien), zwei Pastoralreferenten, ein Krankenhaus-, ein Schulseelsorger.

Wenn Pfarrdechant Klaus Martin Niesmann im Oktober geht, stellt sich nicht nur die Nachfolge-Frage. Sondern auch die neue Organisations-Struktur. Denn nominell ist Dechant Heiner Innig  aus Nikolaus Groß der ranghöchste Katholik.

Auf die Zukunftsszenarien angesprochen, meinte Innig knapp: "Ich bin informiert über die Personalie Pfarrdechant, in der Sache kann ich nichts sagen, weil ich keine weiteren Informationen habe."

 

 

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