Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Neue Pläne für die Freilichtbühne

Interview ohne Worte

Marcus Gäßner ist der neue Geschäftsführer der Freilichtbühne Werne. RN-Redakteur Daniel Claeßen hat ihm Fragen nach seinen Wünschen gefragt. Die Antworten: ohne Worte, aber mit viel Gestik. Klicken Sie durch die Bilder!

WERNE

05.01.2012

Bislang werden in der Freilichtbühne nur Stücke für Kinder aufgeführt, das wird sich auf Dauer aber ändern. "Im Grunde ist diese Entwicklung bereits sichtbar, wenn man sich andere Bühnen anschaut“, erklärte Marcus Gäßner. Die Erwartungshaltung des Publikums habe sich geändert, manche Bühnen experimentierten bereits mit Musicals und neuer Familien-Unterhaltung. Seit mehr als 20 Jahren führt die Bühne ausschließlich Stücke für kleine Besucher auf – möglich also, dass hier ein Umdenken stattfindet. Der neue Geschäftsführer ist in jedem Fall optimistisch, den Zuschauerschnitt in der aktuellen Größenordnung – vergangene Saison waren es unterm Strich 13 200 Besucher – halten zu können. „Das Wichtigste muss weiterhin sein, eigene Veranstaltungen anzubieten und Theater zu spielen.“

Hinzu kämen Aktionen wie der Adventsmarkt, die Oldie-Nacht oder auch die Classic Night, die 2012 ihre zweite Auflage erlebt, als „zweites Standbein“. Über die Zukunft des Vereins selber macht sich Marcus Gäßner ebenfalls keine Sorgen. „Die Mitgliederzahlen sind seit Jahren konstant, derzeit haben wir 200, von denen 100 aktiv sind.“ In seinem ersten Jahr als Geschäftsführer kann sich Gäßner zudem auf den Rat seines Vorgängers Friedhelm Gräve verlassen. „Er wird der Bühne erhalten bleiben. Bei seiner Erfahrung wäre es grob fahrlässig, ihn einfach so gehen zu lassen.“

Lesen Sie jetzt