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Neuer König Friedhelm Benning führte großen Festumzug durch Stockum

Schützenverein Stockum

150 Jahre alt wird der Schützenverein Stockum in diesem Jahr - zum Jubiläumsschützenfest war am Wochenende ganz Stockum auf den Beinen. Nach dem 599. Schuss stand der neue König fest, er führte den Festumzug am Samstag durch den Ortsteil.

STOCKUM

von Von Mareike Kneip

, 29.08.2010

Grün-weiße Fahnen wehten am Samstag kräftig im Wind. Am Eikawäldchen herrschte unter dem Schützenvolk aufgeregtes Treiben, als plötzlich zum Aufbruch gepfiffen wurde. Aufstellung und Abmarsch hieß es. In Reih und Glied machten sich die vielen Schützen auf. Dreizehn befreundete Schützenvereine – darunter die zehn Vereine der Gilde, sowie die Vereine aus Herbern, Bockum und Sandbochum – und fünf Musikkapellen waren der Einladung des Vereins gefolgt. Stockum glich einem Fahnenmeer, als sich der Tross von über 500 Schützen zum großen Festumzug in Bewegung setzte. Auch der plötzlich hereinbrechende Regenschauer tat der guten Stimmung kaum einen Abbruch – es wurde einfach umgeplant und ein wenig improvisiert. Die Ansprachen und der große Zapfenstreich fanden kurzerhand nicht auf dem Sportplatz, sondern im Festzelt statt. Der erste Vorsitzende Ernst Homann trug es mit Humor, als er seine Begrüßung mit den Worten begann „Petrus ist doch kein Stockumer. Heute Nachmittag hat er uns reingerissen und nun müssen wir improvisieren.“

Friedhelm und Angelika Benning gehen als das Juliläumsschützenkönigspaar im 150. Vereinsjahr des Schützenvereins Stockum von 1860 in die Geschichte ein. Jubel entbrannte, als das letzte Stück Holz mit dem 599. Schuss um 21.21 Uhr aus dem Kasten fiel. Für die Schützenbrüder gab es kein Halten mehr. Friedhelm Benning hatte es geschafft und sich damit den Traum, Jubiläumsschützenkönig zu werden, erfüllt. „Ich freue mich, dass das geklappt hat und ich fühle mich richtig gut“, gab der stellvertretende Vorsitzende an. Gerührt nahm er die Glückwünsche seiner Vereinsmitglieder, Freunde und Majestäten der Gastvereine entgegen und versprach ihnen, es am Samstag „ordentlich krachen zu lassen“. Einige Schützenbrüder, darunter auch der gerade abgelöste König von 2008-2010, Thorsten Egger, beförderten ihren neuen Regenten in die Lüfte. Auch Königin Angelika wurde auf Händen getragen und kräftig bejubelt. Ernst Homann, 1. Vorsitzender, freute sich über die Resonanz. „Wir sind mit rund 120 Schützen am Nachmittag angetreten, das ist eine tolle Teilnahmezahl und über mangelnde Beteiligung am Schießstand können wir uns auch nicht beklagen.“ 

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