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Politik bringt Notfallkarte auf dem Weg

Bessere Rettung

Jetzt müssen nur noch der Haupt- und Finanzausschuss und der Stadtrat „grünes Licht“ geben. Als erste Kommune im Kreis Unna hat Werne dann eine so genannte Notfallkarte, die Rettungskräften und Notärztendie wichtigsten Informationen über den Betroffenen liefert.

WERNE

von Von Arndt Brede

, 17.06.2012
Politik bringt Notfallkarte auf dem Weg

Die Notfallkarte gibt den Rettern im Ernstfall wichtige Hinweise

 Der Ausschuss für Soziales, bürgerschaftliches Engagement und öffentliche Ordnung votierte einstimmig für den Vorstoß der Seniorenvertretung, die die Einführung einer Notfallkarte beantragt hatte.  Dem Hauptausschuss und dem Stadtrat wird der Sozialausschuss jedoch einige redaktionelle Änderungen mit auf den Weg geben. So rankte sich die Diskussion in der Ausschusssitzung am Donnerstagabend unter anderem darum, wie viel Platz der Aufzählung der Medikamente, die der Betroffene einzunehmen hat, auf der Notfallkarte eingeräumt werden muss und welche Vorerkrankungen drauf stehen müssen.

 Und das, obwohl die Seniorenvertretung im Vorfeld auch mit dem Rettungsdienst über solche Eintragungen gesprochen hat. Der Kompromiss: Fachkundige Ausschussmitglieder sollen sich nochmal mit dem Rettungsdienst zusammensetzen und über die endgültige Gestaltung der Notfallkarte sprechen.  Positiv nahm der Ausschuss auch den Vorschlag von Dieter Schimmel, des Vorsitzenden der Seniorenvertretung, zur Finanzierung auf: „Man sollte drüber nachdenken, ob nicht ein heimischer Betrieb die Karte designt und druckt und die Kosten von einem Sponsoren – etwa einem der Geldinstitute – übernommen werden.“

Die Verwaltung geht davon aus, dass die Karte – von der hauseigenen Druckerei gedruckt – Materialkosten von rund 200 Euro verursacht.  Die Notfallkarte, für das Portemonnaie und zum Anbringen innen an der Wohnung gedacht, könnte dann in öffentlichen Einrichtungen, Arztpraxen oder Apotheken ausliegen beziehungsweise auf der städtischen Internetseite abgerufen werden. 

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