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Preise für innovative Projekte

WERNE Sieben nordrhein-westfälische Projekte haben gestern von der Landesinitiative „Zukunft durch Innovation“ Geldpreise erhalten. In der Ausstellungshalle der Firma Böcker AG überreichte Dr. Michael Stückradt, Staatssekretär im NRW-Innovationsministerium, fünf Mal 15 000 Euro und zwei Mal 2000 Euro an die Sieger.

von Von Hubert Kramer

, 03.12.2007
Preise für innovative Projekte

Eine gemeinsame Erklärung, die Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses stärker miteinander zu verzahnen, unterzeichneten Vertreter von Schule, Politik, Kirch und Wirtschaft. Auf unserem Bild zeigt Landrat Michael Makiolla das Dokument.

Dazu gehören neben dem „Netzwerk Perspektive Technik“, das die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) für den Kreis Unna Anfang nächsten Jahres startet, Projekte aus Essen, Frechen, Gladbeck und dem Bergischen Land, die jeweils 15 000 Euro erhielten. 

Insgesamt 56 Projekte hatte sich beworben 

Sonderpreise in Höhe von je 2000 Euro gingen an zwei Initiativen in Duisburg und Oberhausen. Beworben hatten sich für den Wettbewerb, dessen Ziel die Förderung des natur- und ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchs ist, insgesamt 56 Projekte.

Staatssekretär Dr. Stückradt, der für den erkrankten NRW-Innovationsministers Prof. Dr. Andreas Pinkwart einsprang, betonte bei der Preisvergabe, dass es überall im Land hervorragende Ideen zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses gebe. „Wenn wir die Zahl der Absolventen in den Ingenieur- und Naturwissenschaften steigern wollen, müssen wir früh das Interesse bei Kindern und Jugendlichen wecken“, sagte er.

Firmenchef und Gastgeber Robert Böcker begrüßte die Initiative des Landes. Zugleich wies er auf das Engagement seines Unternehmens in der Ausbildung hin. Mehr als 450 junge Menschen hätten in Werne eine Ausbildung durchlaufen.

"Enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen"

Derzeit habe die Böcker AG 350 Beschäftigte sowie 15 Langzeit- und 35 Schülerpraktikanten. „Die Mittelständler sollten eng mit den Hochschulen zusammenarbeiten“, forderte er. Landrat Michael Makiolla schloss sich dem ausdrücklich an. Es gelte, einem Mangel an Fach- und Führungskräften in technischen Berufen entgegenzuwirken. Gemeinsam unterzeichneten die Vertreter aus Politik, Wirtschaft eine Erklärung, die Förderung in diesen Bereich stärker miteinander zu verzahnen.

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