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SPD: Verlegung der Radständer am Bahnhof ist sinnvoll

WERNE „Die FDP erzählt immer nur die halbe Wahrheit.“ Reichlich erbost zeigt sich SPD-Fraktionsvorsitzender Karl-Friedrich Ostholt über die Kritik der FDP an der Verlagerung der Fahrradständer von der Nordost- auf die Südseite des Bahnhofsvorplatzes. Ostholt weist nicht nur Vorwürfe der Liberalen zurück. Er spricht sogar von einem Witz in der Argumentation der FDP.

von Von Rudolf Zicke

, 11.08.2008
SPD: Verlegung der Radständer am Bahnhof ist  sinnvoll

Das Parkverbot für Fahrräder an der Nordostseite des Bahnhofsvorplatzes stößt bei der FDP auf heftige Kritik.

„In der nächsten Woche werden im Süden neue und komfortable Radständer installiert, und zwar doppelt so viele wie bisher“, weist er Vorwürfe der Liberalen zurück, es würden zu wenige Parkmöglichkeiten geschaffen. Als völlig falsch bezeichnet Ostholt ferner die Aussage des FDP-Fraktionsvorsitzenden Christoph Dammermann, die Räder auf der Nordostseite des Geländes hätten niemanden gestört.  

„Das ist doch ein Witz“, kontert Ostholt, es habe ständig Konflikte mit Fußgängern und Autofahrern gegeben. Von daher sei es sinnvoll die Parkanlage dorthin zu verlagern, wo sie sich zu „Bahn-Zeiten“ schon befunden habe – eben auf die Südseite. Das sei alles andere als der Höhepunkt einer Fehlplanung, wie die FDP behaupte. Dass die Wege vom Südbereich zum Bahnhof nun zu weit seien, ist für Ostholt auch kein Argument; auf die 30 Meter komme es nun wirklich nicht an.

Und wer diese kurze Strecke nicht laufen möchte, außerdem sein Fahrrad sicher im Trockenen unterbringen möchte, könne ja immer noch die Fahrradstation nutzen. „Die 26 Cent am Tag können sich sogar Schüler leisten“, bricht Ostholt erneut eine Lanze für die Einrichtung des Perthes-Werks. „Das Ganze ist ein von der FDP an den Haaren herbei gezogenen Diskussion“, hofft der Sozialdemokrat nun auf ein Ende der Debatte.

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