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Selbstständig in Werne: Zwei Musiker eröffnen ihr eigenes Tonstudio

WERNE Rustikales Holz, eine einladende Theke und ein gemütliches Sofa. Was auf den ersten Blick anmutet wie eine kubanische Bar, ist in Wirklichkeit der Aufenthaltsraum des neuen Tonstudios "WernerWiese" im Gewerbegebiet Wahrbrink. Denny Gabriel und Oliver Kohlmann wagen mit ihrem eigenen Studio den Schritt in die Geschäftswelt.

von Von Kevin Kohues

, 12.08.2008
Selbstständig in Werne: Zwei Musiker eröffnen ihr eigenes Tonstudio

<p>Made in Werne: Denny Gabriel und Oliver Kohlmann (r.) mit einigen Produktionen in ihrem Tonstudio. </p>

Statt Mojitos gibt es hier also Musik. Vornehmlich Rock - und zwar handgemachten. Damit haben die Inhaber Denny Gabriel und Oliver Kohlmann selbst jede Menge Erfahrung. Seit mehr als 14 Jahren sind die beiden gebürtigen Werner schon im "Business" - erst auf, später immer mehr hinter der Bühne.

Hobby wurde zum Beruf

Was mit der eigenen Rockband "For $ale" anfing, wurde im Jahr 2003 zum Gewerbe. Die gelernten Elektrotechniker Gabriel und Kohlmann machten sich einen Namen in der Veranstaltungstechnik, stellten das Equipment für Ton und Licht bei Live-Konzerten in Werne und Umgebung.

Das ursprüngliche Hobby wurde zum Beruf.

Seit dem 1. Januar 2008 sind sie nun stolze Besitzer ihres eigenen Tonstudios. Anderthalb Jahre haben Gabriel und Kohlmann es in Eigenleistung aufgebaut und eingerichtet. In den vergangenen Monaten haben sie über 30 Produktionen von Bands aus ganz Nordrhein-Westfalen aufgenommen - primär aus den Musikrichtungen Rock, Metal und Punk.

Dennoch für alle Musikstile offen Aber auch Schlagerkünstler Norbert Schwert oder der Bonhoeffer-Chor aus Werne zählten schon zu den Kunden von "WernerWiese".

"Zu uns kann jeder kommen, egal mit welchem Instrument, egal, ob Solist oder Band", erklärt Oliver Kohlmann. Die Aufnahme erfolgt in einem schallgeschützten Raum - entweder "step by step" (jedes Instrument spielt einzeln) oder synchron. Im Zentrum des computergestützten Aufnahmesystems steht ein ultramodernes 32-Kanal-Digitalmischpult.

Teure Software

Die Bearbeitung erfolgt ausschließlich am Computer. Etwas überraschend: Das eigentlich Teure an der ganzen Sache ist die Software. "Dafür könnte man sich auch einen Kleinwagen kaufen", sagt Oliver Kohlmann.

Gutes Gefühl für gute Musik

Erst die Software ermöglicht das, was die Standardprogramme auf modernen Computern nicht schaffen, nämlich den Mix und die Verfeinerung der einzelnen Signale. Neben der modernen Technik bestechen die Räumlichkeiten durch ein entspanntes Flair. Denn Denny Gabriel weiß: "Nur wer sich gut fühlt, macht auch gute Musik."

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