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Sibirische Sauna entsteht aus massiven Baumstämmen

Natursolebad

WERNE Der nächste Schritt in Sachen Saunaerweiterung ist getan: Aus Sibirien sind drei Lkw mit insgesamt 100 Kiefernstämmen am Solebad eingetroffen. Aus ihnen wird das Blockhaus der neuen Sauna errichtet.

von Von Daniel Claeßen

, 10.08.2010
Sibirische Sauna entsteht aus massiven Baumstämmen

Zimmermeister Matthias Hartig rechnet mit rund zehn Tagen Bauzeit.

Bauingenieur Falko Baatz überwachte die Einfuhr und das Entladen der massiven Baumstämme. „Jeder Stamm ist nummeriert, damit wissen wir, an welche Stelle er gehört.“ Tatsächlich wurde das Haus, in dem künftig die Werner Badegäste entspannen und schwitzen, zunächst in Sibirien komplett aufgebaut. „Damit die Balken passend bearbeitet werden können“, so Baatz. Grundsätzlich werden die Stämme belassen, wie sie sind. „Nur dort, wo es wegen der Konstruktion nötig ist, kommen Axt und Motorsäge zum Einsatz.“ Baatz hat sich mit seinem Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern auf die russischen Saunen – genauer gesagt die „Sibirischen Banjas“ – spezialisiert. „Wir haben Aufträge in ganz Deutschland, dazu Österreich und die Niederlande“, so der Ingenieur, der fließend russich spricht. Kein Wunder: In Halle an der Saale aufgewachsen, war es zunächst in der Schule erste Fremdsprache, anschließend studierte Baatz fünf Jahre in Moskau.

45 Tonnen wiegt die neue Sauna, das Blockhaus soll innerhalb von drei Tagen stehen. Verantwortlich dafür ist Zimmermeister Matthias Hartig, der mit vier Mitarbeitern die Stämme in die richtige Position bringt. „Mit dem Innenausbau, den Decken und vor allem dem Dachstuhl werden wir etwas mehr Arbeit haben“, rechnet er mit insgesamt rund zehn Tagen, bis die sibirische Sauna vollständig in Werne angekommen ist. Während der Umbauarbeiten läuft der normale Betrieb weiter, versichert Badleiterin Ursula Stiefken: „Es wird keine Einschränkungen geben.“ 

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